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Landkreis Landsberg
27.05.2024

Nachsorge-Projekt für früh- und risikogeborene Kinder ist gestartet

Das Team der Harl.e.kin-Nachsorge in Landsberg am Lech: (von links) Sylvie Balcer, Lena Radtke, Andrea Müller-Hölzel, Lisa Hegen, Dr. Alexander Schnelke, Miriam Winsweiler und Dr. Renate Berger.
Foto: Klinikum Landsberg

Ein Projekt des SOS-Kinderdorfs soll betroffenen Familien den Start in den Alltag erleichtern. Im Fokus steht die fachliche Beratung auf allen Ebenen.

Jedes zehnte Kind wird zu früh geboren. In Bayern sind das jährlich rund 11.500 Kinder. Bei frühgeborenen Kindern können medizinische Probleme und schwere Erkrankungen auftreten und eine Frühgeburt kann auch Auswirkungen auf die Gehirnentwicklung haben. Früh- und Risikogeburten sind nicht nur für die Kinder selbst eine große Belastung – auch ihre Eltern sind oft stark verunsichert, machen sich große Sorgen und haben Angst um ihr Kind. Laut einer Pressemitteilung des SOS-Kinderdorfs Ammersee-Lech ist vor diesem Hintergrund im Kreis Landsberg nun ein Projekt gestartet.

Viele Frühgeborene haben demnach Entwicklungsprobleme – etwa Ein- und Durchschlaf-Schwierigkeiten – oder zeigen „schwieriges“ Verhalten beim Wickeln, Baden oder neuen Kontakten. Eine unbürokratische, unmittelbare Unterstützung für betroffene Familien ist wichtig. Im Harl.e.kin-Projekt sind eine Kinderkrankenschwester aus der Kinderklinik und eine mobile Fachkraft aus der Frühförderstelle als fachliches Tandem im Einsatz, um den Start der Familie mit früh- oder risikogeborenen Kindern in den Alltag zu erleichtern. 

Die Nachsorge beginnt meist schon in der Geburtsklinik

In Landsberg haben laut der Pressemitteilung die Interdisziplinäre Frühförderstelle des SOS-Kinderdorfs Ammersee-Lech sowie das Klinikum Landsberg unlängst den 28. Standort der Harl.e.kin-Nachsorge in Bayern eröffnet. Gefördert wird das Projekt von Bayerns Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales. „Das Schöne an diesem Projekt: Wir können Eltern auf allen Ebenen fachlich beraten – sowohl in medizinischen Angelegenheiten als auch in Bezug auf die Entwicklung des Kindes“, erklärt Lisa Hegen, Bereichsleiterin der SOS-Frühförderstelle in Landsberg. „Es ist ein sehr individuelles Angebot, das zur spezifischen Alltagsbewältigung einer jeden Familie beiträgt.“

Die Harl.e.kin-Nachsorge beginnt meistens in der Geburtsklinik. Nach der Entlassung begleiten die Kinderkrankenschwester und die Mitarbeiterin aus der Frühförderstelle die Familie zu Hause weiter. In Hausbesuchen klären sie Fragen und Sorgen der Eltern und kümmern sich in den Familien um mögliche Schwierigkeiten und Unsicherheiten. Eltern sollen im Umgang mit ihrem Kind nachhaltige Lösungen entwickeln. Es geht laut der Pressemeldung um eine Stärkung der Elternkompetenz, eine Hilfe zur Selbsthilfe. „Oft reichen ein paar Besuche und dann kommen die frischgebackenen Eltern allein zurecht“, erklärt Miriam Winsweiler, Mobiler Dienst der SOS-Frühförderstelle. „Dank der guten Schnittstelle aus Frühförderung und Kinderklinik können wir niedrigschwellige Hilfe leisten, die bei den Familien ankommt.“ Wer selbst verunsichert ist und Fragen hat in Bezug auf sein zu früh geborenes, schwer erkranktes Kind oder Mehrlingen kann sich auch direkt an die Koordinatorin der Harl.e.kin-Nachsorge in Landsberg wenden. Lisa Hegen ist zu erreichen unter Telefon 08191/911890 oder per E-Mail an Harlekin.landsberg@sos-kinderdorf.de. (AZ)

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