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Landkreis Landsberg
29.02.2024

Wenn der "richtige" Geburtstag nur alle vier Jahre gefeiert werden kann

Sabine und Werner Winterholler haben am 29. Februar 1992 geheiratet, am Geburtstag des Ehemanns.
Foto: Christian Rudnik

Heuer ist es wieder so weit: Der Februar hat nicht 28, sondern 29 Tage. So fühlt es sich an, nur alle vier Jahre "richtig" Geburtstag feiern zu können.

Wenn der "richtige" Geburtstag nur alle vier Jahre gefeiert werden kann, weil er auf den Schalttag 29. Februar fällt, ist das für die Betroffenen scheinbar überhaupt kein Problem. Zumindest bestätigen dies Menschen aus der Region, die unsere Redaktion dazu befragt hat. Vielmehr beschäftigen sich wohl Menschen mit diesem Umstand, die nicht an einem solchen Tag geboren wurden.

"Das ist ja schon immer so, damit bin ich aufgewachsen", sagt sowohl Werner Winterholler aus Prittriching, der 1964 das Licht der Welt erblickte, als auch Magdalena Holl aus Igling, die heuer 16 Jahre alt wird. 

"Ich bin gefühlt Hunderttausende Mal gefragt worden, wie das so ist, an einem 29. Februar geboren worden zu sein", berichtet Winterholler und liefert auch gleich die Antwort dazu: "Das ist für mich gar nichts Besonderes, schon als Kind war das nicht das große Thema." Gefeiert wurde schon immer – außer eben in den Schaltjahren – am 1. März. Vor allem in seiner Kindheit seien die Geburtstage immer ähnlich gewesen. "Da hat am Sonntag danach eine Buttercreme-Torte auf dem Tisch gestanden." 

In Prittriching war vor 32 Jahren eine standesamtliche Trauung an einem Samstag eine kleine Sensation

Wann feiert ein Schaltjahr-Geborener denn Geburtstag, wenn kein Schaltjahr ist? "Am 28. Februar", sagt Winterholler. "Viele feiern auch am 1. März, aber ich bin ja nicht im März geboren, sondern im Februar", begründet er. Heuer aber gibt es eine Ausnahme, da wird tatsächlich erst am 1. März gefeiert. "Denn zum 60. Geburtstag fällt das Fest etwas größer aus, und da bietet sich der Freitag besser an als ein Donnerstag." Während er sein Geburtsdatum als "ganz normal" bewertet, hat der Tag seiner Heirat 1992 für ihn schon eine besondere Bedeutung. Der fiel nämlich auch auf einen 29. Februar. "Das war ein Samstag und im Ort eine kleine Sensation", erinnert sich der gebürtige Prittrichinger gemeinsam mit Ehefrau Sabine zurück. Eigentlich war die standesamtliche Trauung der beiden am 28. Februar geplant. "Unser Standesbeamte hat dann den Vorschlag gemacht, doch am Samstag zu heiraten." Lange überlegen mussten die beiden vor 32 Jahren nicht, und so schaffte es das Brautpaar damals sogar ins Landsberger Tagblatt

Erst zum vierten Mal kann Magdalena Holl ihren Geburtstag an dem Datum feiern, an dem sie vor 16 Jahren geboren wurde.
Foto: Christian Rudnik

Übrigens ist Werner Winterholler nicht der Einzige in der Familie, der ein besonderes Geburtsdatum im Personalausweis stehen hat. Ehefrau Sabine, ebenfalls eine gebürtige Prittrichingerin erblickte an einem 11.11. das Licht der Welt und sagt: "Irgendwie haben solche Zahlen schon eine besondere Bedeutung." Als Grund für die nun seit über 30 Jahren bestehende Ehe sehen die Eltern zweier erwachsener Söhne aber etwas anderes: "Miteinander reden ist in einer Beziehung besonders wichtig."

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In Nicht-Schaltjahren feiert Magdalena Holl aus Igling ihren Geburtstag am 1. März

Zum vierten Mal fällt der Geburtstag von Magdalena Holl aus Igling auf "das richtige Datum". Sie kann ihren 16. Geburtstag also in diesem Jahr am 29. Februar feiern. Auch sie sagt: "Dass ich nicht jedes Jahr am 29. Geburtstag habe, ist für mich ganz normal, ich kenne das ja nicht anders." Vielmehr sei es ihr Umfeld, das daraus eine Besonderheit mache. Obwohl: "Wenn man sich das mal bewusst vor Augen führt, ist es schon ein komisches Gefühl, wenn man an einem 1. März auf seinen Personalausweis schaut, und da steht als Geburtsdatum der 29. Februar." Denn die Schülerin, die gerade die zehnte Klasse am Ignaz-Kögler-Gymnasium in Landsberg besucht, feiert in Nicht-Schaltjahren ihren Geburtstag am 1. März und begründet das so: "Ich bin ja einen Tag nach dem 28. Februar geboren und das ist eben dann der 1. März. Sonst würde ich ja vorfeiern." Der 1. März gilt auch offiziell als der Tag, an dem Schaltjahr-Geborene in Nicht-Schaltjahren ein Jahr älter werden. Das regelt Paragraf 188 des Bürgerlichen Gesetzbuchs (BGB), in dem es heißt: "Fehlt bei einer nach Monaten bestimmten Frist in dem letzten Monat der für ihren Ablauf maßgebende Tag, so endigt die Frist mit dem Ablauf des letzten Tages dieses Monats."

Aus den Erzählungen ihrer Mutter weiß Magdalena Holl, dass ihre Geburt vor 16 Jahren tatsächlich am 28. Februar erwartet worden war. "Ich bin aber dann um 0.40 Uhr am 29. Februar zur Welt gekommen." "Richtige Geburtstage" werden in der Iglinger Familie Holl ein wenig größer gefeiert, als die anderen, berichtet die Schülerin, die nächstes Jahr für zehn Monate in die USA gehen möchte. 

2020 werden am 29. Februar in Deutschland 1700 Kinder geboren

Auch in Dießen lebt ein Mann, der in einem Schaltjahr geboren wurde. Der Steinbildhauer Dietmar Scharfe wird am Donnerstag 84 Jahre alt und feiert seinen Geburtstag genau an diesem Tag mit der Eröffnung seiner Ausstellung im Dießener Taubenturm. Traditionsgemäß werden die Ausstellungen im Taubenturm vom Heimatverein Dießen immer freitags eröffnet, anlässlich des besonderen Geburtsdatums von Scharfe aber wird eine Ausnahme gemacht. Auch er erinnert sich an seine Kindheit zurück, in der weder das Datum an sich noch der Geburtstag als solcher eine gewichtige Rolle gespielt hätten. Nur die runden Geburtstage, die auf den 29. Februar fielen, wurden etwas größer gefeiert. Ausstellungseröffnung in Dießen im Taubenturm ist am Donnerstag, 29. Februar, um 19 Uhr. 

Bildhauer Dietmar Scharfe feiert am 29. Februar seinen Geburtstag mit einer Ausstellungseröffnung im Dießener Taubenturm.
Foto: Uschi Nagl

2020 kamen laut Statistischem Bundesamt am 29. Februar in Deutschland 1700 Babys zur Welt, die heuer erstmals "richtig" Geburtstag feiern können. Schaltjahre gibt es im Übrigen, weil ein Kalenderjahr nicht genau 365 Tage hat, sondern 365 Tage, fünf Stunden und 49 Minuten. Exakt so lange braucht die Erde, um einmal die Sonne zu umrunden. Um diesen Überschuss auszugleichen, wurde das Schaltjahr eingeführt. So werden aus 365 Tagen alle vier Jahre 366 Tage. Der 366. Tag im Jahr ist immer der 29. Februar. 

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