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Landkreis Weilheim
23.09.2022

Schongau: Zugedröhnter Autofahrer flieht vor der Polizei

Eine wilde Verfolgungsjagd hat sich ein Mann im Landkreis Weilheim-Schongau mit der Polizei geliefert.
Foto: David Inderlied

Spektakuläre Verfolgunsjagd im Landkreis Weilheim-Schongau. Ein junger Autofahrer flieht vor der Polizei. Er gefährdet mehrere Fahrzeuge und wehrt sich bei seiner Festnahme.

Eine Verfolgungsjagd mit der Polizei hat sich ein 27 Jahre alter Weilheim am Donnerstag (27. September) bei Schongau geleistet. Die Grenzpolizeiinspektion Murnau führte gemeinsam mit Unterstützungskräften der Bereitschaftspolizei eine Schleierfahndungskontrolle auf der B17 an der Lechtalbrücke bei Schongau durch. Gegen 12.45 Uhr war der junge Mann aus Weilheim auf der B17 in Richtung Schongau unterwegs, heißt es im Polizeibericht. An der Kontrollstelle täuschte er zunächst vor, dass er dem Anhaltezeichen eines Beamten Folge leisten würde. Nach einem kurzen Fahrmanöver lenkte er sein Fahrzeug jedoch wieder auf die Fahrbahn und beschleunigte stark.

Eine Streife der Grenzpolizeiinspektion nahm sofort die Verfolgung auf. Als der Fahrzeugführer diese jedoch bemerkte, beschleunigte er nochmals deutlich und startete im Bereich einer unübersichtlichen Kuppe ein Überholmanöver von mehreren Autos. Nur durch ein sehr hohes Tempo konnte der Pkw im Sichtfeld der Streifenbesatzung bleiben. Mit deutlich erhöhter Geschwindigkeit überholte der Flüchtige in einer lang gezogenen Rechtskurve eine Kolonne nd mindestens einen Lkw, ohne dass er sehen konnte, ob Gegenverkehr kommt. Nur durch Zufall fuhr zu diesen Zeitpunkt auf dieser vielbefahrenen Straße niemand auf der Gegenspur. An der Ausfahrt Schongau-West musste der Autofahrer eine Vollbremsung einleiten, um in der Ausfahrt einen vorausfahrenden Pkw nicht zu rammen.

Dort konnte das Streifenfahrzeug zu dem Flüchtigen aufschließen. Mit Martinshorn, Blaulicht und dem Zeichen "Stop Polizei“ wurde er aufgefordert, anzuhalten. Der Fahrer fuhr jedoch mit weiterhin sehr hohem Tempo in Richtung Schongau weiter und bog in die Tannenbergerstraße ab, wo er auf dem Gelände einer Tankstelle ein Anhalten vortäuschte. Kurz vor dem Stillstand gab er abermals Gas und fuhr auf den nahe gelegenen Parkplatz eines Schnellrestaurants. Dort brachte er seinen Wagen in einer Parklücke zum Stehen und verließ umgehend sein Fahrzeug.

Der Mann wird in Schongau festgenommen, wehrt sich aber stark

Einer Festnahme wollte sich der Mann zu entziehen und leistete massive Gegenwehr, sodass fünf Beamte notwendig waren, um den Weilheimer zu fesseln. Dabei verletzten sich zwei Beamte leicht. Auch der 27-Jährige wurde im Gesichtsbereich und an den Händen leicht verletzt, sodass er durch medizinisches Personal in Augenschein genommen wurde. Auf den Grund seiner Flucht angesprochen, gab er gegenüber Beamten an, dass er wohl Rauschgift im Blut habe. Daraufhin wurde durch einen Ermittlungsrichter eine Blutentnahme bei dem Weilheimer durchgeführt. Im Fahrzeug wurden mit Hilfe eines Rauschgiftspürhundes der zentralen Einsatzdienste Weilheim eine geringe Menge Marihuana sowie weißes Pulver aufgefunden werden, das durch den 27-Jährigen als Kokain bezeichnet wurde. Da der Mann mit den körperlichen Maßnahmen der festnehmenden Beamten bei seinem Widerstand nicht einverstanden war, übernahm die Kriminalinspektion Weilheim die weiteren Ermittlungen. Den 27-Jährigen erwarten nun mehrere Strafverfahren.

Die Grenzpolizeiinspektion Murnau bittet Verkehrsteilnehmer, die durch die Flucht des Mercedes-Fahrers konkret gefährdet wurden, sich unter der Telefonnummer 08841/6176-206 zu melden. (AZ)

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