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Landsberg
18.05.2024

Beim IHK-Wirtschaftsempfang wird die Politik in die Pflicht genommen

Der Unternehmer Wolf Hirschmann hielt beim IHK-Wirtschaftsempfang in Landsberg einen Impulsvortrag.
Foto: Dagmar Kübler

Im Landsberger Rathaus lädt die IHK zum Wirtschaftsempfang. Themen sind unter anderem der hohe Bürokratieaufwand und die Proteste des Mittelstands.

Wie steht es um die hiesige Wirtschaft? Wie kann sie sich für die Zukunft aufstellen? Um Fragen wie diese drehte sich der IHK-Wirtschaftsempfang im Festsaal des Historischen Rathauses in Landsberg, zu dem der Vorsitzende des IHK-Regionalausschusses Landsberg, Reinhard Häckl, eingeladen hatte. Im fast voll besetzten Saal gab Unternehmer und Referent Wolf Hirschmann den anwesenden Firmenvertretern eine „Gebrauchsanweisung für die Zukunft“. Unterhaltsam war auch das von Bernhard Mahler moderierte Gesprächsformat, in dem Landrat Thomas Eichinger (CSU) und der Hauptgeschäftsführer der IHK für München und Oberbayern, Dr. Manfred Gößl, aus ihren jeweiligen Positionen heraus Stellung nahmen. Fragen gab es beispielsweise zur Bürokratie, zu den Protesten des Mittelstandes oder zur schwächelnden Baubranche. 

Ein Zuhörer stellte die Frage: „Seit Anfang Januar wird in Deutschland demonstriert. Warum stehen Sie nicht bei den Demos und unterstützen sie?“ Dazu Gößl: „Wir machen das im Gespräch mit der Politik. Die IHK darf nicht demonstrieren. Sie hat den gesetzlichen Auftrag, den Staat zu beraten und nicht zu sagen: Alles ist Mist.“ Zudem riet Gößl zur Differenzierung: Es gelte zu schauen, wer die Entscheidungen, die die Probleme verursachten, getroffen habe, die EU oder die Bundesregierung? Dennoch ließ er keinen Zweifel daran, dass die Botschaften in der Bayerischen Regierung angekommen seien. „Markus Söder hat gelernt, dass es reicht.“ Die Unternehmer seien grantig und hielten den Zustand nicht mehr aus: „Wir produzieren Wut-Unternehmer.“ 

Die Bürokratie soll abgebaut werden

Dass Söder nun offen für den Bürokratieabbau sei, bestätigte auch Eichinger. „Er will Vorschläge von uns haben und diese kurzfristig umsetzen. Das gab es noch nie.“ Der Landrat gab aber auch zu bedenken, dass Bürokratie entstehe, da immer mehr Sicherheit gefordert werde. Der Abbau würde deshalb auch jeden auf irgendeine Art treffen. Beim Thema Bau plädierte Eichinger dafür, Bauvorhaben nicht zu verschieben: „Günstiger wird es nicht mehr.“ Der Landkreis Landsberg habe 250 bis 300 Millionen Euro „in der Pipeline“, um aktuelle Bauvorhaben in den nächsten Jahren umzusetzen, das meiste jedoch über Finanzierung, was jedoch besser sei, als Geld auf dem Konto zu haben. Dies sei ein Zeichen für Untätigkeit, es gelte, jetzt zu investieren. 

Landrat Thomas Eichinger, Dr. Manfred Gößl und Moderator Bernhard Mahler (von links) im Gespräch.
Foto: Dagmar Kübler

Zur Konjunkturlage sagte der IHK-Chef, dass 2024 kein Aufschwung in Sicht sei: „Es gibt einen Aufwind, aber keine Konjunktur, die trägt.“ Der Wohnungsbau komme nicht aus dem Tief, die Industrie sei verhalten, was trage, sei lediglich der Dienstleistungssektor. Landsberg stehe jedoch etwas besser da als die anderen oberbayerischen Landkreise, so Gößl. Am Ende der Gesprächsrunde durften sich Eichinger und Gößl noch etwas wünschen. Von Markus Söder wünschten sich die beiden eine ausreichende Finanzierung der Kommunen sowie Bürokratieabbau. Von Ursula von der Leyen, Präsidentin der Europäischen Kommission, forderte Gößl: „Sie soll machen, was sie gesagt hat: Die EU soll einfacher, schneller und günstiger werden.“ Am wenigsten Hoffnung auf Veränderung zeigten die beiden in Bezug auf Kanzler Olaf Scholz (SPD). Eichinger: „Ich bin froh, wenn er überhaupt in Bewegung kommt.“ Gößl forderte vom Kanzler, sich vom Beschwichtiger zum Reformer zu entwickeln.

IHK-Empfang in Landsberg: „Legt die Bescheidenheit ab“

Die Wut in Mut umzuwandeln, dafür gab Wolf Hirschmann in seinem Vortrag viele Impulse. „Legt die Bescheidenheit ab und gewinnt an Profil“, riet er. Es gelte, sein Unternehmen sichtbar zu machen, gerade auch im Internet. Die Transformation verlange, alles auf den Prüfstand zu stellen, gewohnte Abläufe und die Sortimentspolitik zu hinterfragen: Was brauchen die Kunden in der Zukunft? Es gelte, Zukunftsangst in Zukunftsfreude zu verwandeln, in Szenarien zu denken und im Unternehmen eine Kultur der Neugier zu fördern. Nichts von der Politik zu erwarten, sondern die Geschicke selbst in die Hand zu nehmen und ein Gefühl für Veränderungen zu entwickeln, waren weitere Ratschläge. 2045 seien im Landkreis Landsberg 50 Prozent der Personen über 65 Jahre alt. „Was wird sich verändern, was wird dann benötigt?“, warf Hirschmann als Beispiel in den Raum. 

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In seiner Begrüßungsrede blickte Zweiter Bürgermeister Moritz Hartmann (Grüne) auf Landsberg als Wirtschaftsstandort. Die Wirtschaftsförderung begegne aktiv Leerständen beim Einzelhandel. Die Stadt investiere in die Sanierung von Ladenflächen in der Altstadt. Fachmarktzentren würden auf die bestehenden und Gewerbeflächen auf die typischen Betriebe beschränkt. „In Zeiten knapper Gewerbeflächen gilt es, diese interkommunal zu entwickeln“, sagte Hartmann in Bezug auf die Flächen am ehemaligen Penzinger Fliegerhorst.

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