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Landsberg
07.06.2024

Das Neue Stadtmuseum wird immer mit dem Namen Hartfrid Neunzert verbunden sein

Abschied von Hartfrid Neunzert: Gottesdienst in der Christuskirche und Beerdigung auf dem Alten Friedhof.
Foto: Thorsten Jordan

Mit einem Trauergottesdienst in der Landsberger Christuskirche wurde Abschied vom früheren Leiter des Landsberger Neuen Stadtmuseums genommen. Hartfrid Neunzert war ein vielschichtig talentierter Mann.

Es war ein besonderer Abschied von Hartfrid Neunzert in der Christuskirche in Landsberg. Sowohl in Worten als auch musikalisch wurde er gewürdigt und die Rednerinnen und Redner wie auch die Auswahl der Musikstücke zeigten, wie verbunden die Landsberger dem früheren Leiter des Neuen Stadtmuseums und dem Förderer so vieler Talente waren und sind. 

Abschied von Hartfrid Neunzert mit Musik von (von links) Birgit Abe (Violine) und Cornelia Meyer (Klavier und Orgel).
Foto: Thorsten Jordan

Oberbürgermeisterin Doris Baumgartl (UBV) würdigte seine Arbeit: "Seine Amtszeit als Museumsleiter war eine Phase der Professionalisierung und Verstetigung der Museumsarbeit, die der Landsberger Öffentlichkeit die Auseinandersetzung mit spannenden Ausstellungsprojekten ermöglicht hat. Unser Stadtmuseum wird immer mit seinem Namen und Wirken verbunden werden." Auch im Ruhestand habe er sich auf bemerkenswerte Weise um das kulturelle Erbe der Stadt Landsberg und den mit ihr verbundenen Künstlern bemüht. "Die großformatigen Publikationen über Hubert von Herkomer oder Johann Mutter sind ein wertvolles und dauerhaftes Vermächtnis Hartfrid Neunzerts. Zuletzt konnten wir im Herkomersaal noch sein neues Buch zu Johann Mutter vorstellen und die Ausstellung im Stillen Gang eröffnen."

Neunzert stand für Verlässlichkeit und Kontinuität

Baumgartl sprach aus, was auch viele andere so an Neunzert schätzten: "Hartfrid Neunzert zeichnete sich durch Verlässlichkeit, Kontinuität und Beständigkeit aus. Seine kritische Stimme vor allem zu kulturpolitischen Belangen wird fehlen." 

In seiner Zeit als Museumsleiter widmete er sich insbesondere einer regen Ausstellungstätigkeit mit insgesamt 50 Katalogprojekten. Neben Ausstellungen zur Stadtgeschichte schaffte er es, durch die inhaltliche Ausrichtung auf die Förderung regionaler und überregional bekannter Künstler das Stadtmuseum einem breiten Publikum zu öffnen. Auf seine Initiative hin erwarb die Stadt Landsberg Skulpturen im öffentlichen Raum von Lubo Kristek, Stefan von Reiswitz und Alfons Klein. Seine kunsthistorische Expertise führte zu mehreren Ausstellungen über die Künstlervereinigung Scholle (1899-1911) sowie dem Erwerb und der Erweiterung dieses Sammlungsschwerpunktes mit Zeichnungen, Grafiken und Gemälden Walther Georgis, Adolf Münzers, Fritz und Erich Erlers. 

Erinnerte an Hartfird Neunzert: Oberbürgermeisterin Doris Baumgartl.
Foto: Thorsten Jordan

Die frühere Bürgermeisterin Sigrid Knollmüller vom Historischen Verein lobte wie Baumgartl Neunzerts Recherchen, Ausstellungen und Publikationen zu Hubert von Herkomer. "Seine Herkomerausstellung 1999 war eine Sensation. Vor allem ein Porträt von ihm von Queen Victoria kam über Südafrika nach Landsberg." Knollmüller weiter: "Was viele nicht wissen, er war auch zusammen mit Rainer Walch der Ideengeber für die Lange Kunstnacht. Sie wollten den Menschen dadurch die Scheu vor dem Umgang mit der Kunst nehmen." 

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Großes Engagement auch für jüngere Künstlerinnen und Künstler

Auch Baumgartl hob Neunzerts Arbeit für Herkomer hervor. "Neunzert ermöglichte die Wiederentdeckung eines künstlerischen Erbes, das äußerst vielseitig zwischen Malerei, Film, Automobilsport und Theater changiert. Dem einst berühmten Porträtmaler und Stadtsohn widmete Hartfrid Neunzert 1988 anlässlich des 100-jährigen Bestehens des Mutterturms eine viel beachtete Ausstellung im Historischen Rathaus mit zahlreichen Exponaten aus dem Ausland. Sein Aufbau von Kontakten zum Bushey Museum Trust in England verstetigte sich letztlich zur Kulturpartnerschaft zwischen den Städten Landsberg am Lech und Bushey." 

Trauerfeier in der Christuskirche: Pfarrer Thomas Lichteneber.
Foto: Thorsten Jordan

Und er zeigte auch andere vielschichtige Interessen. Denn auch die modernen Herkomer-Konkurrenzen, die an die historischen Herkomer-Konkurrenzen 1905 bis 1907 anknüpfen und seit 1997 bis heute im zweijährigen Turnus in Landsberg stattfinden, gehen auf die Initiative Hartfrid Neunzerts zurück. "Umso bedauerlicher ist es, dass er die diesjährige Herkomer-Konkurrenz im Juli leider nicht mehr erleben darf", sagt Baumgartl. Pfarrer Thomas Lichteneber hatte zuvor auf die Vita und die vielseitigen Begabungen Neunzerts verwiesen. Für die musikalische Umrahmung der Trauerfeier und der Beisetzung sorgten Cornelia Meyer (Klavier und Orgel), Hermine Eicke (Gesang), Birgit Abe (Violine) und Hans-Günter Schwanzer (Trompete). Neunzert wurde am Alten Friedhof beerdigt. 

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