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  3. Landsberg: Die Dauerausstellung im Stadtmuseum wird teurer

Landsberg
27.05.2024

Die Dauerausstellung im Stadtmuseum wird teurer

Das Stadtmuseum wird momentan saniert und soll Ende 2025 wieder öffnen.
Foto: Thorsten Jordan

Das Stadtmuseum in Landsberg soll Ende des Jahres 2025 wieder öffnen. Für die Dauerausstellung wird im Stadtrat eine Kostenberechnung vorgestellt.

Die Sanierung des Stadtmuseums in Landsberg dauert an, Ende des Jahres 2025 ist die Wiedereröffnung vorgesehen. In einer Sitzung des Stadtrats gab es nun einen aktuellen Stand zur geplanten Dauerausstellung, wobei auch Vertreter des Gestaltungsbüros anwesend waren. Die Kosten dürften höher ausfallen als ursprünglich gedacht.

Das Stadtmuseumsgebäude wurde zwischen 1688 und 1692 als Schulgebäude der Jesuiten errichtet und ist seit gut fünf Jahren wegen der Sanierungsmaßnahmen komplett geschlossen. Es folgten museumsfachliche und bauliche Machbarkeitsstudien und die Beauftragung des Kölner Büros facts and fiction mit der Erstellung eines inhaltlichen Konzepts für das Stadtmuseum. Der Stadtgeschichte im 20. Jahrhundert wird das erste Obergeschoss gewidmet. Das Thema „Neue Zeitgeschichte“ im zweiten Obergeschoss beinhaltet etwa Hitlers Festungshaft, die Schrecken des Holocausts, die Nachkriegszeit mit DP-Lager und die Verarbeitungsgeschichte. 

Die Bauphysik und der Denkmalschutz sorgen für Mehrkosten

Stefanie Spiegelhalder und Andreas Horbelt von facts and fiction gingen auf die unterschiedliche Gestaltung der einzelnen Räumlichkeiten ein, die die Mitglieder des Stadtrats überzeugte. Inzwischen seien alle Räume entworfen und die Exponate verortet, sagte Stefanie Spiegelhalder. Mit der Vorstellung der Entwurfsplanung ging auch eine Kostenberechnung für die Bau- und Produktionskosten im Rahmen der Ausstellungsgestaltung einher. Laut Sitzungsvorlage wird aktuell von Kosten in Höhe von rund 2,1 Millionen Euro ausgegangen. Im Planervertrag war eine Obergrenze festgelegt worden, die sich auf 1,9 Millionen Euro belief. 

Angesichts der Steigerung um elf Prozent verweist das Gestaltungsbüro auf die Inflation sowie auf gestiegene Anforderungen durch Bauphysik und Denkmalschutz. Wie es in der Sitzungsvorlage heißt, könnten die existierenden Außenwände im Stadtmuseum nicht genutzt werden. Für die erforderlichen Einbauten gebe es strenge Vorgaben hinsichtlich der Luftdurchlässigkeit und der Anbringung von Exponaten. Diese Anforderungen seien zum Zeitpunkt der Vertragsunterzeichnung nicht umfassend bekannt gewesen und führten zu einer deutlich komplexeren und damit teureren Ausstellungsarchitektur. Das Büro facts and fiction selbst hat einen Honorar-Mehraufwand in Höhe von gut 65.000 Euro angemeldet.

Seit 2019 ist Landsbergs Stadtmuseum geschlossen

Ursprünglich war davon ausgegangen worden, dass das Stadtmuseum schon ein Jahr früher als jetzt geplant – also Ende 2024 – wieder eröffnet werden kann. Stadtrat Stefan Meiser (ÖDP) wollte diese Verzögerungen näher erläutert wissen. Museumsleiterin Sonia Schätz verwies auf „sehr umfangreiche Abstimmungen“ – nicht nur in puncto Denkmalschutz, sondern auch im Hinblick auf den Brandschutz. Bestimmte Gewerke hätten angesichts der beengten Lage nur nacheinander durchgeführt werden können, so Schätz. Zudem habe es bei der statischen Ertüchtigung des Gebäudes einen erhöhten Aufwand gegeben. Der Landsberger Stadtrat nahm von der vorgestellten Planung und der Kostenberechnung für die Dauerausstellung und die Funktionsräume im Stadtmuseum Kenntnis. Die Verwaltung wurde zudem einstimmig beauftragt, die bauliche Umsetzung auf der Basis der vorgestellten Entwurfsplanung zu realisieren.

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Dass das Stadtmuseum aufwendig saniert werden muss, ist schon lange klar. Am Anfang stand ein Brandschutzgutachten aus dem Jahr 2009, das weitreichende Folgen hatte. Als Übergangsmaßnahme wurde an der Außenseite des Stadtmuseums ein Gerüst aufgestellt, das als Fluchtweg im Falle eines Feuers dienen sollte. Im Februar 2014 musste dieses Provisorium abgebaut und die Dauerausstellung in den oberen Stockwerken geschlossen werden. Nur das Erdgeschoss mit seinen Wechselausstellungen durfte für Besucher geöffnet bleiben. Seit Anfang 2019 ist das Stadtmuseum komplett geschlossen.

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