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Landsberg
16.05.2024

Kita Katharinenanger: Kinder werden zunächst in Containern betreut

Neben dem Staatlichen Hochbauamt in Landsberg ist eine Kita geplant. Ab September sollen an dem Standort Buben und Mädchen interimsweise in Containern betreut werden.
Foto: Christian Rudnik

Bevor die neue Kita gebaut wird, gibt es an dem Standort eine Interimslösung. Eine hitzige Debatte im Landsberger Stadtrat findet ein abruptes Ende.

Im Dezember hatte Landsbergs Stadtrat beschlossen, dass auf einer Grünfläche zwischen Irving-Heymont-Straße und Geschwister-Scholl-Straße eine Kindertagesstätte errichtet wird. Das Vorhaben war nun in einer weiteren Sitzung Thema: Demnach sollen bereits ab September Buben und Mädchen an dem neuen Standort betreut werden – und zwar interimsweise in Containern. Das dauerhafte Gebäude wird dann später in einer Holzmodulbauweise errichtet. Manche Mitglieder des Stadtrats zeigten sich von dieser Planänderung überrascht und hatten Nachfragen. Die Debatte nahm jedoch ein abruptes Ende.

Im Dezember wurden die Pläne für ein zweigeschossiges Gebäude mit zwei Kindergartengruppen, zwei Krippengruppen und einer Flex-Gruppe auf dem Grundstück beim Staatlichen Bauamt vorgestellt. Wie es jetzt in der Sitzungsvorlage heißt, werden für die Planung rund ein bis eineinhalb Jahre benötigt. In der Zwischenzeit ist an dem Standort eine (kleinere) Interimslösung vorgesehen: Zwei Kindergarten- und eine Krippengruppe sollen bereits ab September in Containern betreut werden. Die Mietmodule werden demnach maximal zwei Jahre genutzt. 

Über diese Interimslösung war der Stadtrat erstmals Mitte März informiert worden, wie Stadtbaumeisterin Annegret Michler am Tag nach der Sitzung in einem Gespräch mit unserer Redaktion sagte. Als es darum ging, statt der zweite Kita auf dem Gelände des Urbanen Lebens am Papierbach Wohnbebauung zuzulassen, sei den Stadträten ein Zeitplan für weitere Kita-Projekte vorgestellt worden. 

Für die Stadt Landsberg entstehen Mehrkosten

Wie Michler in der aktuellen Sitzung sagte, wird das dann dauerhaft genutzte Gebäude aus Holz in einer Zimmerei gefertigt, auseinandergenommen und antransportiert. In der Ferienzeit könnte es innerhalb von rund zwei Wochen aufgebaut sein, so der Plan. Stadtrat Wolfgang Neumeier (UBV) konnte sich damit anfreunden und sprach von einer „optimalen Nutzung der Ressource Zeit“. Auch Margit Däubler (SPD) befürwortete das Vorgehen. Der Druck im Hinblick auf Kinderbetreuung sei hoch und laut Däubler ist es wichtig, sich in diesem Bereich weiterzuentwickeln. Doch es gab auch kritische Stimmen. Hubert Schlee (CSU) war „eine Interimslösung völlig neu“. Er warf die Frage auf, ob sich für eine Einrichtung aus Containern genug „gutes qualifiziertes Personal“ finden lasse. Laut Sitzungsvorlage konnten trotz des Fachkräftemangels bereits Interessenten gefunden werden. Oberbürgermeisterin Doris Baumgartl (UBV) verwies auf die Aussicht, dass am selben Standort bald die dauerhafte Einrichtung steht.

Haushaltsreferent Christian Hettmer (CSU) sieht skeptisch, dass allein für die Anmietung der Interimsmodule 360.000 Euro fällig werden. In der Vergangenheit habe es eigentlich geheißen, „dass wir keine Container mehr wollen“. Hettmer stellt sich zudem die Frage, wie die Mehrkosten aus dem laufenden Bauunterhalt bezahlt werden können. Als besonders kritisch erachtet der CSU-Rat, dass die Containeranlage ohne Zustimmung des Stadtrats bereits Ende April im Vergabeportal ausgeschrieben worden sei. Laut Stadtjuristin Petra Mayr-Endhart werden die drei Gruppen dringend gebraucht und es war daher Eile geboten. „Es ist keine Vergabe erfolgt“, sagte sie. 

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CSU-Rätin Dorow: Diskussion wird „einfach abgewürgt“

Hettmer hatte weitere Nachfragen, doch Stadträtin Ursula Schaller (SPD) stellte einen Antrag, dass die Debatte beendet wird. Dem wurde stattgegeben (15:11 Stimmen). Mehrheitlich (18:10 Stimmen) beschloss der Stadtrat schließlich, auf dem Grundstück Katharinenanger Interimsmodule aufzustellen und gleichzeitig die Realisierung des Neubaus vorzubereiten. „Der Neubau ist unumgänglich“, sagte Alexa Dorow (CSU) vor dem Hintergrund, dass ihre Fraktion (ebenso wie ÖDP und Landsberger Mitte) eigentlich dagegen gestimmt hatte. Ihr stoße allerdings „sehr sauer auf“, wie durch einen Antrag zur Geschäftsordnung eine Diskussion „einfach abgewürgt“ wurde. Dritter Bürgermeister Felix Bredschneijder (SPD) sah hingegen von Hettmer nur „Unterstellungen, dass hier nicht sauber gearbeitet wurde“ vorgetragen. 

Für die Kita Katharinenanger waren ursprünglich 6,5 Millionen Euro veranschlagt. Bei den zurückliegenden Haushaltsberatungen ging die Stadt davon aus, dass 1,5 Millionen Euro durch Fördermittel abgedeckt werden können. Nach Ansicht der Stadtverwaltung wird die Kita dringend benötigt. Laut dem zuständigen Abteilungsleiter Robert Götz sind die städtischen Einrichtungen „voll ausgelastet“. Zudem gab es laut Oberbürgermeisterin Baumgartl zuletzt eine deutliche Zunahme an I-Kindern (Inklusionskindern). Auf solche Buben und Mädchen mit besonderem pädagogischem Förderbedarf werden drei Plätze angerechnet.

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