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Landsberg
09.01.2022

Landratsamt Landsberg erlaubt Gegendemo zu Corona-Spaziergang jetzt doch

Neben dem Corona-Spaziergang (Bild) erlaubt das Landratsamt nun am Montag auch eine Gegendemonstration der Initiative "Landsberg bleibt bunt".
Foto: Thorsten Jordan

Am Sonntag sprechen die Initiative "Landsberg bleibt bunt" und das Landratsamt erneut miteinander. Am Ende steht eine Einigung zur Gegendemo zum Corona-Spaziergang.

Die Gegendemonstration der Initiative "Landsberg bleibt bunt" zu dem Corona-Spaziergang am Montag kann jetzt doch stattfinden. Das hat das Landratsamt am Sonntagnachmittag mitgeteilt. Zuvor hatte ein Kooperationsgespräch mit allen Beteiligten im Landratsamt stattgefunden. Dabei habe man sich über das Konzept einer Gegendemonstration einigen können.

Die Initiative „Landsberg bleibt bunt“ hatte am Mittwoch eine Gegendemonstration zu den „Montags-Spaziergängen“ angezeigt. Bei in diesem Verfahren üblichen gemeinsamen Kooperationsgespräch am Freitag, zusammen mit der Polizei und dem Landratsamt, konnte allerdings der Initiative „Landsberg bleibt bunt“ das vorgelegte Konzept der Versammlung aus Gründen der Sicherheit nicht bewilligt werden, so das Landratsamt. Die Initiative habe daraufhin die Anzeige zurückgezogen.

Am Sonntag kommt eine Einigung zur Gegendemo zustande

Zu einer am Samstag neu eingereichten Anzeige einer Gegendemonstration mit einem geänderten Konzept von „Landsberg bleibt bunt“, fand am Sonntag ein erneutes Kooperationsgespräch mit allen Beteiligten im Landratsamt Landsberg statt. Dabei konnten eine Einigung über das Konzept und den Ablauf der Gegendemonstration erzielt werden.

Ein Sprecher der Initiative bestätigte dieses Treffen am Sonntagnachmittag. „Wir haben noch einmal das Gespräch gesucht, nachdem man sich am Freitag nicht einigen konnte“, sagte der Sprecher. Auf Initiative der stellvertretenden Landrätin Margit Horner-Spindler habe man nun eine gute Lösung gefunden. Beide Parteien hätten nochmal klargestellt, dass das man eng zusammenarbeiten wolle und eine gemeinsame Lösung finden möchte, heißt es in einer aktuellen Pressemitteilung von "Landsberg bleibt bunt". "Uns freut es daher, dass ein starkes Kooperationsinteresse seitens des Landrastamtes gezeigt wurde. " Das Bündnis betont, dass es keine schlechte Behandlung für angemeldete Versammlung geben darf. "Gleichzeitig sehen wir die Bedenken des Landratsamts und der Polizei, hier eine Eskalation verhindern zu wollen", schreiben sie.

Die Gegendemonstration soll sich Montagabend auf zwei Orte innerhalb der Landsberger Altstadt verteilen. Das Bündnis habe sich in Kooperation mit dem Landratsamt darauf geeinigt, dass eine große Versammlung um 17.45 Uhr auf dem Georg-Hellmaier-Platzt sowie an einem weiteren prominenten Ort stattfinden soll. Der zweite Ort wurde nicht bekanntgegeben. "Den weiteren kleineren Ort wollen wir nicht preisgeben, da dieser sonst überlaufen sein wird", erklärt ein LBB-Sprecher, der insgesamt mit 200 bis 500 Teilnehmenden rechnet. (lt)

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