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Landsberg
14.01.2022

Wohnen am Papierbach: Zu Besuch im neuen Stadtviertel in Landsberg

So sieht es im neuen Wohnquartier aus.
Foto: Thorsten Jordan

Die Arbeiten am Urbanen Leben am Papierbach schreiten voran, und die ersten Mieter und Eigentümer haben sich im neuen Stadtviertel bereits eingelebt. Wie ihnen das Wohnen im Quartier gefällt.

In einer 3D-Animation kann man bereits nachvollziehen, wie das „Urbane Leben am Papierbach“ einmal aussehen soll. Wo derzeit noch etliche Kräne und Baustellenfahrzeuge die Anlage dominieren, finden sich im virtuellen Rundgang schon Grünanlagen, breite Boulevards und lichtdurchflutete Einkaufsmöglichkeiten. Mit dem Neubauprojekt am Papierbach wächst in den kommenden Jahren ein komplett neues Stadtviertel in Landsberg heran. Rund 658 Neubau-Wohnungen entstehen dort, die durch den Lady-Herkomer-Steg direkt an die Altstadt angebunden sind. Seit einigen Monaten leben die ersten Eigentümer und Mieterinnen im wachsenden Viertel. Das LT hat vor Ort nachgefragt, wie es sich neben einer Großbaustelle lebt.

Die ersten Bewohner leben seit August am Papierbach

An einem Samstagvormittag ruhen die Baustellenfahrzeuge, stattdessen hört man Kinderlachen aus dem sechsstöckigen Gebäude mit dem Namen „Sternrad Haus Süd“. Dass das nicht von Anfang an so war, weiß Wohnungseigentümer der ersten Stunde, Dino Cubara. „Ich war einer der ersten Bewohner. Ohne Menschen war es hier sehr kalt und ohne Liebe“, erinnert sich Cubara. Gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin Makeda Künzler und deren Sohn wohnt er seit Oktober 2021 im neuen Viertel. An den Wochenenden leben außerdem seine zwei Söhne in der Drei-Zimmer-Wohnung. Es sei immer noch ziemlich ruhig in ihrem Haus, doch die Buben der Patchworkfamilie würden für Stimmung sorgen. Aus Riederau am Ammersee wollte Cubara weg, da sei einfach zu wenig losgewesen. Auch Makeda Künzler hat sich in ihrem neuen Zuhause gut eingelebt.

Viele Bilder der Hobby-Malerin schmücken bereits den Wohnbereich. Ein Spielplatz fehlt noch – zum Ball spielen geht es für die Drei-, Vier- und Siebenjährigen am Papierbach vorbei zur Wiese vor dem Mutterturm. Der namensgebende Papierbach, der zu Zeiten der Pflugfabrik durch unterirdische Rohre das Grundstück querte, wurde in der Zwischenzeit renaturiert. Im Frühling soll dort eine grüne Begegnungsstätte entstehen.

Im neuen Landsberger Stadtviertel gibt es auch Mietwohnungen

Pflanzentöpfe, ein Fahrrad, vereinzelte Deko-Gegenstände auf den Balkonen zeigen: Auch dem gegenüberliegenden Wohnblock wurde bereits Leben eingehaucht. 2021 konnten damit gleich zwei Gebäude an die künftigen Bewohnenden des Stadtquartiers übergeben werden. Im Dezember wurde die „Alte Schmiede“ bezugsfertig, die durch ihre Zugänge das Ensemble zur Straße hin öffnet. Ein junger Mann kommt mit Unterlagen aus dem Gebäude. Nein, er wohne hier nicht, aber vielleicht bald: Er hat soeben eine Mietwohnung besichtigt. Der junge Mann aus Landsberg möchte lieber anonym bleiben, da er glaubt, durch eine Namensnennung seine Chancen auf dem Mietmarkt zu verringern. Doch auch er habe kein Problem damit, die erste Zeit auf einer Baustelle zu leben. „Ich arbeite tagsüber und am Wochenende ist auf der Baustelle Pause.“ Eine bessere Lage, so der Mietinteressent, finde man in Landsberg wohl nicht.

Mieterin Jutta Münzberger ist froh, dass ihr Nomadenleben – wie sie es nennt – mittlerweile vorbei ist. Mitte Dezember ist sie in das Haus eingezogen. Dass das noch gar nicht so lange her ist, zeigt auch das Namensschild an ihrer Wohnungstür: Mit rotem Filzstift hat sie behelfsmäßig ihren Nachnamen auf ein Stück Kreppband geschrieben. Neben ihr bewacht Mischlingshündin Phoebe den Eingangsbereich. Die beiden fühlen sich im Neubau sehr wohl, sagt Münzberger, die besonders die Lage ihres neuen Zuhauses zu schätzen weiß: „Die Wege sind sehr kurz.“ Doch die Landsbergerin bekommt die Arbeiten im Quartier mit. „Es ist bewohnbar, aber man hört schon noch das Bohren und Hämmern.“

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Jutta Münzberger mit Hündin Phoebe lebt auch am Papierbach.
Foto: Christian Rudnik

Münzberger hofft nun, die Menschen in ihrer nächsten Umgebung besser kennenzulernen. Pelin Demirkiran wäre so eine potenzielle Bekanntschaft. Die 28-Jährige interessiert sich für eine Wohnung im gleichen Haus. „Die Wohnung gefällt mir sehr gut“, sagt die 28-Jährige. Hinter ihr stehen die Eigentümer der Wohnung, die auf der Suche nach geeigneten Mietern sind.

Mit Baustellenflair und Loggia: Ehepaar Heiß fühlt sich wohl

Karin und Hermann Heiß wurde bereits im Sommer 2021 der Schlüssel zu ihrer Eigentumswohnung im übergeben. Dass um sie herum noch Baustelle ist, stört sie nicht. Im Gegenteil, sie haben „Kino in allen Fenstern“. Heißt das, dass sie mit der endgültigen Fertigstellung des Quartiers in drei Jahren wieder ausziehen wollen? Das verneint Karin Heiß lachend. Der ausschlaggebende Punkt für die Entscheidung in genau diese Wohnung zu ziehen, sei „diese Loggia!“, sagt sie und deutet auf den großen überdachten Freisitz. Das Rentnerpaar wollte sich verkleinern, verkaufte das Haus am Ammersee und suchte nach einem neuen Domizil, das den Ansprüchen des neuen Lebensabschnitts gerecht wird. In einer nahe gelegenen Stadt wollten sie wohnen. „Landsberg ist wunderschön“, dachten sie sich und wurden fündig. Eigentlich war ihnen die Wohnung ein bisschen zu klein, doch diese Loggia musste es sein, und genau diese gab es nur für diese Wohnungsgröße. Kurzerhand machten sie aus zwei drei Zimmer und fühlen sich nun seit ihrem Einzug im vergangenen August pudelwohl.

Hermann und Karin Heiß wohnen seit August 2021 in ihrer Eigentumswohnung und mögen den Baustellenflair.
Foto: Christian Rudnik

Das Ehepaar hat sich schon längst für entschieden, ein Mann mit einer ähnlichen Vorgeschichte, der währenddessen über das Gelände schlendert, noch nicht. Er möchte seinen Namen lieber nicht in der Zeitung lesen, aber auch er plant gemeinsam mit seiner Frau, das eigene Haus am Ammersee zu verkaufen, um sich im Alter zu verkleinern. So ganz ist er noch nicht von der Anlage überzeugt, die noch im Werden ist. Er fragt sich, ob die Grundstücke nicht zu sehr durch die Bahn beeinträchtigt werden. Aber „für das Alter“ sei es durchaus interessant, merkt der Rentner an.

Während es an diesem winterlichen Tag still auf der Landsberger Großbaustelle ist, gehen die Arbeiten mit Wochenbeginn weiter. Schließlich gibt es noch viel zu tun. Die Roharbeiten an den weiteren Baufeldern schreiten voran, oder sind noch in Planung. Die Stadt Landsberg will zudem Mitte März mit dem Bau der Fußgängerunterführung beginnen und rechnet mit einer Fertigstellung bis Ende Oktober 2022.

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