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Dießen

09.09.2020

Auf dem Ammersee vor Dießen kämpfen die Holzboote mit dem Wind

Ganz schön in Schräglage gerieten einige Schiffe bei der Holzbootregatta des Diessner Segel-Clubs. Trotz der Schwierigkeiten hatten alle ihren Spaß.
Bild: Frank Reger

Im Corona-Sommer richtet der Diessner Segel-Club nur eine Regatta aus. Die hat es aber für die Teilnehmer in sich.

Als einzige durchgeführte Regatta des Diessner-Segel-Clubs fand im Corona-Sommer die traditionelle Holzbootregatta statt. Diese zählt gleichzeitig als letzte Veranstaltung im Rahmen der „Ammersee Classics“, wo zuvor Rennen im Ammersee Yachtclub sowie Augsburger Segelclub eine erste Zwischenwertung bildeten.

Coronabedingt musste der Klassiker Holzbootregatta in einem neuen Format organisiert werden. Highlights wie die Stegparty oder der Festabend entfielen und das gesamte Regattageschehen wurde als reine „Veranstaltung auf dem Wasser“ auf einen Tag begrenzt. Pünktlich um 11 Uhr schickte Wettfahrtleiter Ben Hagenmeyer alle Schiffe auf die erste Wettfahrt. Die Wetter- und Windbedingungen boten mit Sonnenschein und Wind bis zu 20 Knoten bestes Segelvergnügen.

In einer halben Stunde die Runde geschafft

Die schnellsten Boote umrundeten den Kurs innerhalb einer guten halben Stunde, sodass eine Wettfahrt nach der anderen gestartet werden konnte. Im Laufe des Tages dezimierte sich das Teilnehmerfeld jedoch zunehmend, da viele der klassischen Holzboote mit dem starken Wind zu kämpfen hatten. Eine Kenterung und verschiedene Materialschäden verdeutlichten dies, die Sicherungsboote des DSC waren aber stets zur Stelle. Nach drei konzentrierten Wettfahrten kamen alle Crews zurück in den Hafen.

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Die Ergebnisse: Sieger sind die DSC-Segler Stephan Wilhelmy mit Grit Scharnowski und Florian Wider auf einem Drachen. Auf Platz 2 kamen Gregor Berz (Ammersee-Yachtclub), Robert Meyer (Augsburger Segel-Club) und Gregor Bornemann (DSC) mit ihrer 5.5-Meter-Yacht „Stella“. Platz 3 geht an Rainer Birkholz (ASC), Jörg Heinemann und Heidi Köster, wiederum auf einem Drachen. (lt)

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