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Landsberg

28.10.2019

Bayernliga: Inzwischen amüsiert sich Kresin über seinen Platzverweis

Der Trainer hinter der Bande: Am vergangenen Samstag machte TSV-Coach Sven Kresin erstmals mit der Ampelkarte Bekanntschaft.
Bild: Margit Messelhäuser

Plus Der Trainer des TSV Landsberg macht erstmals mit der Ampelkarte Bekanntschaft. Etwas anderes ärgert ihn nach der Niederlage gegen den TSV 1860 München II viel mehr.

So aufgebracht wie am vergangenen Samstag hat man Landsbergs Trainer Sven Kresin wohl noch nie gesehen. Nach dem Schlusspfiff der Bayernliga-Partie gegen den TSV 1860 München II stürmte der Coach des TSV auf den Schiedsrichter zu. Er hatte dringenden Redebedarf - und das nicht nur wegen seines Platzverweises kurz vor Ende der Partie.

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Was war passiert? In den letzten fünf Minuten dieses Spiels waren die Landsberger drauf und dran, einen 0:3-Rückstand aufzuholen. In der 85. Minute hatten die Landsberger einen berechtigten Elfmeter bekommen, den Bonfert zum 1:3 verwandelte. Und nur drei Minuten später wurde Rainer Storhas im Strafraum gefoult, doch diesmal war der Pfiff ausgeblieben. „Ich habe nur hörbar gerufen ,Wenn du das eine pfeifst, musst du auch das andere pfeifen’“, sagt der Landsberger Trainer.

Die Nachspielzeit war noch nicht abgelaufen

Ein Foul sei eben ein Foul, „und wenn auch nur 30 Sekunden dazwischen liegen“. Daraufhin hatte ihn der Schiedsrichter mit Gelb-Rot hinter die Bande geschickt, nachdem Kresin im Lauf der zweiten Halbzeit bereits Gelb gesehen hatte. Doch das war nicht alles: „Er hat ganz klar zu früh abgepfiffen“, sagt Kresin, denn nach dem 2:3 durch Baumann (92.) waren noch 30 Sekunden auf der Uhr. „Trotzdem war es unsere fehlende Präsenz in der ersten Halbzeit, die uns das Spiel gekostet hat“, räumt er ein. Aber um eine Chance auf den Ausgleich wurde man durch den Abpfiff eben gebracht.

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Was seine Gelb-Rote Karte angeht, findet er "das mittlerweile sehr lustig“. Erst ein einziges Mal sei es ihm passiert, dass er als Trainer die Spielerbank verlassen musste. „Das war in Unterföhring, in meiner Anfangszeit als Trainer bei Landsberg.“ Damals sei der Platzverweis für ihn auch in Ordnung gegangen. „Der Schiedsrichter hatte mehrere Fehler gemacht und ich war laut“, räumt er ein. Nach einer Verwarnung habe er dann gehen müssen.

Gut für die Mannschaftskasse

Doch diesmal kann er die Ampelkarte nicht verstehen. „Wenn man nachliest, steht da, dass man eine Karte bei mehrfachem wilden Gestikulieren bekommt.“ Das sei nicht der Fall gewesen, auch hatte er den Schiri nicht beleidigt. Kresin ist nicht der erste Trainer, der mit dieser neuen Regel konfrontiert wird. „Sie macht es den Schiedsrichtern leichter, den Trainer vom Platz zu schicken“, und werde deshalb auch öfter angewandt. „Aber wenn man andere Trainer sieht, beispielsweise Jürgen Klopp, der würde ja schon immer nach 20 Minuten gehen müssen.“ Noch mehr allerdings, als den Platzverweis ärgerte ihn der vorzeitige Abpfiff. „Aber das ist jetzt so, und über die Karten freut sich die Mannschaftskasse.“

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