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Bezirksliga

09.10.2017

Der eine Punkt hilft nicht wirklich

Nach dem 0:0 treten der VfL Kaufering (am Ball Daniel Müller) und der TSV Bobingen weiter auf der Stelle.
Bild: Julian Leitenstorfer

Der VfL Kaufering muss sich gegen Bobingen mit einem 0:0 begnügen. Auch der Schiedsrichter trug seinen Teil dazu bei, dass in dieser Partie keine Tore fielen

Eigentlich, so hatte VfL-Trainer Christian Ziegler vor der Partie gesagt, sei seine Mannschaft „zum Siegen verdammt“. Doch daraus wurde nichts. Mit einem 0:0 endete die Partie zwischen den Kauferingern und dem TSV Bobingen. Ein Remis, das eigentlich keinem weiterhilft und Kauferings Trainer inzwischen richtig nervt: „Wir haben jetzt sechs Unentschieden, da hätte ich lieber drei Spiele verloren und drei gewonnen, dann hätten wir jetzt mehr Punkte.“

So aber bleiben die Kauferinger erst mal auf einem Abstiegsplatz, aber „wir haben den Anschluss zum Mittelfeld noch nicht verloren.“

Insgesamt war das Unentschieden gerecht, wobei – wenn die Kauferinger in der ersten Halbzeit ihre Chancen genutzt hätten, wäre die Partie vielleicht anders ausgegangen – oder wenn die Entscheidungen des Schiedsrichters anders ausgefallen wären. Denn zu Beginn verwehrte der Unparteiische dem VfL einen Handelfmeter, den sogar die Gäste einräumten, so Ziegler. Auch ein Tor wurde wegen angeblicher Abseitsstellung nicht anerkannt. Allerdings hatte auch Bobingen in der ersten Halbzeit noch eine Hundertprozentige, die vergeben wurde.

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Hatte der Schiri in der ersten Hälfte den Kauferingern einen Elfmeter verweigert, so gab er in der zweiten auch den Bobingern keinen, obwohl, so Ziegler „das wirklich ein Elfmeter war“. So glich sich dies wieder aus. Mitte der zweiten Halbzeit hatten die Gastgeber noch mal eine richtig gute Phase, aber am Ende leistete man sich zu viele Fehlpässe, um richtig gefährlich werden zu können.

Beinahe wäre zum Schluss allerdings noch das Remis in Gefahr geraten, doch Kauferings Keeper Michael Wölfl zeigte eine tolle Parade und hielt zumindest den einen Punkt für den VfL fest.

Nachdem den Kauferingern in diesem Spiel der Befreiungsschlag nicht gelungen ist, hofft Christian Ziegler auf eine Überraschung am kommenden Wochenende. Dann ist der VfL beim Tabellenzweiten Erkheim zu Gast. Warum auch nicht: Die Kauferinger haben immer wieder gut mitgespielt und beim derzeitigen Tabellenführer FC Kempten gingen sie auch nicht leer aus: Das 2:2 dort ist zwar auch eines der Unentschieden, jedoch eher eines der erfreulichen.

Kaufering: Wölfl, Wiedemann, Krimshandl, Tauscher (61. Höfer), Graf, Müller, Hasche, Mätz, Erdt, Wolf, Nebel; Gelb-Rot: Müller (90+2, TSV)

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