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Fußball

05.10.2020

Die Bayernliga-Fußballer des TSV Landsberg verlassen den 3C-Sportpark

Im 3C-Sportpark haben sich die Bayernliga-Fußballer des TSV Landsberg eingerichtet. Bald heißt es aber für sie umziehen in andere Kabinen – jedenfalls in den nächsten Heimspielen.
Bild: Julian Leitenstorfer (Archiv)

Plus Am Mittwoch holen die Fußballer des TSV Landsberg das Bayernligaspiel gegen Kirchanschöring nach. Warum es das vorerst letzte Spiel des Herrenteams auf der TSV-Anlage ist.

Angesichts des Spielverlaufs ist Sebastian Gilg, Fußball-Abteilungsleiter beim TSV Landsberg, mit dem 1:1 in Wasserburg vergangenen Freitag nicht recht zufrieden. Schon am Mittwoch steht für den Bayernligisten die nächste Partie an, Kirchanschöring kommt ab 18.30 Uhr in den 3C-Sportpark. Diese Partie wird vorerst die letzte dort sein – die Verantwortlichen haben sich nach einer anderen Spielstätte umgesehen.

Eigentlich hätte es der Neustart für den TSV Landsberg nach der Corona-Pause sein sollen. Doch am 19. September wurde die Partie kurzfristig abgesagt, da bei einem Spieler von Kirchanschöring der Verdacht auf Corona bestanden hatte. Jetzt also kommt es zum Aufeinandertreffen zwischen dem Tabellenvierzehnten TSV Landsberg und dem SV Kirchanschöring, der auf Rang acht liegt. Um 18.30 Uhr ist Anstoß. Und statt der ursprünglich im September geplanten 400 Zuschauer dürfen am Mittwoch nur 200 Besucher in den 3C-Sportpark. Grund dafür sind die Hygienevorschriften.

Im 3C-Sportpark sind die Toiletten das Problem

„Uns steht auf der Anlage eigentlich nur eine Behindertentoilette zur Verfügung“, sagt Sebastian Gilg – zu wenig für 400 Besucher. Deshalb musste man die Grenze bei 200 ziehen, auch diesmal gilt allerdings: Sind die 200 Fans im Stadion, wird die Kasse geschlossen, auch die Besitzer von Dauerkarten haben dann keine Chance mehr, das Spiel zu sehen. Auch diese sollten, wie alle anderen, rechtzeitig kommen. Dabei werden die Zuschauer wieder ausschließlich auf der Tribünenseite platziert. Neben den überdachten Sitzplätzen werden weitere links und rechts von diesen markiert.

Allerdings sind den Landsbergern die im 3C-Sportpark möglichen 200 Besucher zu wenig. „Ich glaube, dass viel mehr zu unseren Spielen kommen würden und die Mannschaft sehen wollen“, sagt Gilg auch angesichts der hochkarätigen Neuzugänge. Deshalb werden die Landsberger die nächsten Heimspiele gegen Ismaning (17. Oktober) und Jahn RegensburgII (24. Oktober) im Sportzentrum austragen. „Dort sind die 400 Zuschauer dann möglich“, sagt Sebastian Gilg.

Dem TSV Landsberg sind 200 Zuschauer zu wenig

Als man sich mit der Stadt absprach, habe sich gezeigt, dass der Platz zu den angefragten Terminen frei sei. „Die Saison der Footballer des Landsberg X-Press wurde ja komplett abgesagt, damit war es kein Problem“, so Gilg. Eigentlich hatte man auch schon das Nachholspiel gegen Kirchanschöring ins Sportzentrum verlegen wollen, das war aufgrund der dort fehlenden Flutlichtanlage aber nicht möglich. Der Umzug bedeutet natürlich einiges an Mehrarbeit, aber die nehme man gerne in Kauf. „Als Sportler will man natürlich vor so vielen Zuschauern wie möglich spielen“, sagt Sebastian Gilg.

TSV-Abteilungsleiter Sebastian Gilg steht auch wieder regelmäßig selbst auf dem Platz.

Und der Abteilungsleiter weiß schließlich, wovon er spricht: In Wasserburg stand er erneut auf dem Platz und ist auch am Mittwoch im Kader. „Da kann für uns natürlich nur ein Dreier zählen“, blickt er auf die Partie. Dabei hofft Gilg, dass einige der angeschlagenen Spieler bis dahin wieder zurück sind. Wie berichtet, musste Trainer Edgar Weiler kurzfristig auf den verletzten Sebastian Schmeiser und den erkrankten Manuel Detmar verzichten. „Ich hoffe, beide sind dann wieder einsatzbereit.“

Auf Nikolic muss Landsbergs Trainer Weiler sicher verzichten

Denn in Wasserburg habe sich zum Schluss dann doch gezeigt, dass die Kraft etwas nachgelassen hat. „Da haben uns dann die Wechselmöglichkeiten gefehlt.“ Sicher verzichten muss Landsbergs Trainer Edgar Weiler allerdings auf Branko Nikolic, der in Wasserburg - wie berichtet - Rot gesehen hatte. Noch ist nicht klar, für wie viele Spiele er gesperrt sein wird.

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