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Football Landsberg

18.04.2019

Die Vorbereitung beim Landsberg X-Press war ziemlich holprig

Wächst das Gras noch rechtzeitig richtig an? Am 25. Mai wollen die Footballer des Landsberg X-Press im Sportzentrum ihr erstes Heimspiel austragen. Doch nicht nur das Stadion sorgte für Probleme, insgesamt war die Vorbereitung diesmal alles andere als optimal.
Bild: Thorsten Jordan

Der Landsberger Footballer starten in gut zwei Wochen in die Regionalliga-Saison. Nicht nur die Sperrung des Kunstrasens ist ein Problem.

Wenn man Jan Radewald, den Cheftrainer der Landsberger Footballer, auf die Vorbereitung für die kommende Regionalliga-Saison anspricht, macht er keinen glücklichen Eindruck. „Es war alles etwas zäh in diesem Jahr“, lautet sein Kommentar.

Die ersten schlechten Nachrichten waren schon vor dem Trainingsstart gekommen: Mehrere Stammspieler haben ihren Abgang verkündet, der Kader ist also ziemlich geschrumpft. Und es wurde nicht besser – die Sperrung des Kunstrasenplatzes im Landsberger Sportzentrum sorgte für die nächsten Sorgenfalten.

Lesen Sie dazu auch: Der Kunstrasen im Landsberger Sportzentrum ist gesperrt

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„Normalerweise sind wir ab Februar draußen“, so Radewald. Das war in diesem Jahr nicht möglich. Die Stadt hatte sich sehr kooperativ gezeigt und einen Ausweichplatz zur Verfügung gestellt, doch „das ist ein Rasenplatz“, sagt Radewald – bei Regen oder Schnee war er gesperrt. „Da sind einige Trainingsstunden ausgefallen“, so sein Fazit.

Ins Fitnessstudio ausgewichen

Zwar hätten sich einige Spieler stattdessen ins Fitnessstudio begeben, doch das könne das wichtige Taktiktraining nicht ersetzen. Vor allem im Angriff sieht er deshalb in der kommenden Saison Schwierigkeiten. „In der Abwehr geht es darum, das Spiel der Gegner zu zerstören. Da ist der Aufbau im Angriff wesentlich schwieriger. Aber wir laufen in beiden Bereichen unserem Zeitplan hinterher.“

Aber Jammern helfe nicht weiter, jetzt müsse man eben das Beste daraus machen. Eine Hilfe könnte dabei sein, dass der Verein in diesem Jahr mit Marice Sutton, Michael DeLeon, Chazz Middlebrook, Jonathan Kloosterman und Ronald Sears gleich fünf amerikanische Spieler an den Lech geholt hat. „Aber auch die müssen sich erst einspielen und vor allem an das deutsche Football gewöhnen“, sagt Radewald. Trotzdem: Eine Verstärkung seien sie.

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Und es könnten noch zwei weitere Spieler dazukommen, nämlich aus der Ukraine. Für beide hätte man eine Arbeitsstelle in der Nähe von Landsberg in Aussicht – aber die Angelegenheiten mit den Arbeitsvisa ziehen sich noch hin. „Beide wären eine Verstärkung, aber ich glaube es erst, dass sie da sind, wenn ich sie anfassen kann“, sagt Radewald.

Momentan steht ihm ein Kader von 40 Spielern zur Verfügung – im Football nicht gerade viel. „Jetzt bin ich ganz froh, dass wir in dieser Saison nur zehn Spiele haben. Bei den zuerst geplanten 14 hätte ich mir Sorgen gemacht“, sagt der Landsberger Chefcoach. Schließlich muss immer mit Ausfällen durch Verletzungen gerechnet werden.

Das erste Heimspiel ist erst Ende Mai

Gespannt sein darf man auch, ob der Landsberg X-Press sein erstes Heimspiel wie geplant austragen kann: Wegen den Arbeiten im Stadion wurde dieses schon auf 25. Mai verlegt – die ersten drei Spiele bestreiten die X-Men auswärts. Ob bis dahin der Rasen allerdings entsprechend angewachsen ist, um den Belastungen trotzen zu können, muss abgewartet werden.

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