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Eishockey

16.02.2015

Ein Traumlos für die Riverkings

Landsberg (weiße Trikots) gegen Memmingen: Für den HCL-Vorsitzenden Markus Haschka ist es das Traumlos für das Viertelfinale: Das Derby hat bereits in der Hauptrunde zahlreiche Zuschauer angelockt – für das Play-off-Heimspiel am Sonntag bietet der HCL einen zusätzlichen Kartenvorverkauf an.
Bild: Thorsten Jordan

Memmingen schießt sich in letzter Minute noch auf Platz zwei der Gruppe A und ist damit Viertelfinal-Gegner der Landsberger. Zusätzlicher Kartenvorverkauf für das Heimspiel

Landsberg Ein Derby im Play-off-Viertelfinale: Die Landsberger Riverkings treten ab Freitag gegen die Memmingen Indians an. „Von der Fahrt ist es natürlich super und auch noch ein Derby“, freute sich Riverkings-Trainer Andreas Zeck gestern über die Konstellation. Auf der anderen Seite „ist Memmingen sportlich natürlich eine ganz, ganz harte Nuss“, betont Zeck.

In der Hauptrunde mussten sich die Landsberger den Indians zweimal geschlagen geben – sowohl beim Hinspiel, als auch zu Hause endeten die Partien 6:3 für Memmingen, doch die Play-offs haben ja bekanntlich ihre eigenen Gesetze.

Zeck warnt trotzdem: „Memmingen ist schwach gestartet und dann immer besser geworden.“ Auch in der Zwischenrunde der Gruppe A lief es für die Indians anfangs mit zwei Niederlagen nicht optimal, doch allein das letzte Heimspiel am Sonntag, als sich die Memminger vor über 1500 Zuschauern mit 5:2 gegen Miesbach durchsetzten, werde dem Team Auftrieb geben, ist Zeck sicher. Mit diesem Sieg holte sich Memmingen auch den zweiten Tabellenplatz in der Gruppe A.

Am kommenden Freitag findet das erste Spiel um 20 Uhr in Memmingen statt. „Dafür muss ich meine Jungs sicher nicht extra motivieren“, sagt Andreas Zeck mit einem Schmunzeln. Er rechnet mit rund 2000 Zuschauern, unter denen sich – so hofft er – auch zahlreiche Landsberger befinden werden. Am Sonntag (17 Uhr) steht dann das Heimspiel an und „ich hoffe doch, dass wir da einen neuen Zuschauerrekord aufstellen“, sagt Zeck.

Geht es nach ihm, soll es nicht das letzte Heimspiel der Riverkings in der Saison 2014/15 sein: Mit einem Sieg in den ersten drei Partien würden die Landsberger nämlich noch ein zweites Heimspiel erzwingen, da die Play-off-Serie nach dem Modus „Best of 5“ ausgetragen wird, eine Mannschaft also drei Siege braucht, um in die nächste Runde einzuziehen.

Ein „Traumlos“ ist dieses Derby für Markus Haschka, den Vorsitzenden des HC Landsberg. Am Sonntagabend hatte er sich bereits gedanklich auf den Bus nach Höchstadt eingestellt, als Memmingen in den letzten Sekunden doch noch den Ausgleich schaffte. „Das war natürlich das Tüpfelchen auf dem i nach dieser grandiosen Saison“, freut er sich. Denn er hätte zu Saisonbeginn niemals mit dem vorzeitigen Klassenerhalt gerechnet. „Wenn da einer gesagt hätte, dass wir im Viertelfinale stehen und ausgerechnet gegen Memmingen spielen, hätte ich geantwortet: ja... das sind gute Tabletten...“. Deshalb wird er – wie seine Vorstandskollegen – „ganz tiefenentspannt“ in diese Play-off-Spiele gehen. „Memmingen hat gezeigt, dass es wieder da ist, aber die Mannschaft steht unter Druck und wir können ganz locker reingehen“, so der Vorsitzende: Die Riverkings haben ihr Saisonziel, den Klassenerhalt schon lange erreicht. „Wir sind klarer Außenseiter, aber man weiß nie, was passiert, und wenn es gut läuft – wir werden sehen.“

Der Vorstand des HCL hat für das Heimspiel am Sonntag auch einen zusätzlichen Kartenvorverkauf organisiert: Am Mittwoch, 18. Februar, von 18 bis 20.30 Uhr sind die Kassenhäuschen geöffnet, und am Samstag, 21. Februar, von 14 bis 16 Uhr, findet der Kartenverkauf im Stadionbüro statt. Verkauft werden Karten aller Kategorien. „Im Gegensatz zu vielen anderen Bayernligisten verzichtet der HC Landsberg bewusst auf einen Play-off-Zuschlag“, teilt HCL-Pressesprecher Matthias Hitzelberger in einer Pressemitteilung mit. Damit wolle sich der HC Landsberg bei seinen treuen Anhängern bedanken, die „unsere junge Mannschaft die ganze Saison so prächtig unterstützt haben“.

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