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Spiel der Woche

12.10.2019

Ein Wiedersehen im Spitzenspiel

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M. Graf

Trainer von Windach und Scheuring kennen sich gut

Beim Spiel der Woche treffen diesmal zwei Trainer aufeinander, die früher nebeneinander um Punkte gekämpft haben: Michael Stengelmair, Coach der Scheuringer, und Marcel Graf, Trainer beim Gastgeber SF Windach, kennen sich seit Jahren durch ihre gemeinsame Zeit beim VfL Kaufering. Doch beim Top-Spiel der A-7, am Samstag, ab 15 Uhr in Windach sind sie Konkurrenten.

Der Gastgeber Windach steht nach neun Spielen mit 19 Punkten auf dem dritten Tabellenplatz. „Insgesamt bin ich sehr zufrieden mit der bisherigen Saison“, sagt Marcel Graf. Als Grund für den Erfolg sieht Graf, für den es die erste Station als Trainer ist, unter anderem die hohe Trainingsbeteiligung. Windach ist derzeit die einzige Mannschaft der Liga, die noch ungeschlagen ist. „Dennoch sind die vier Unentschieden etwas ärgerlich, da haben wir den einen oder anderen Punkt liegengelassen“, ergänzt Graf.

Auch Michael Stengelmairs Mannschaft spielt oben mit und liegt mit 18 Punkten nur einen Platz hinter Windach. Durch die 0:2-Heimniederlage gegen den neuen Tabellenführer Breitbrunn musste Scheuring zwar etwas Federn lassen, hat aber immer noch ein Spiel weniger als die Konkurrenz. Mit einem Auswärtssieg mit mindestens fünf Toren Unterschied könnte das Team sogar vorübergehend auf Rang eins springen.

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Damit rechnen allerdings weder Graf noch Stengelmair, denn beide erwarten am Samstag „ein Spiel auf Augenhöhe“. FC-Coach Stengelmair verweist auch auf den „glücklichen Spielplan“ der Scheuringer, die bisher eher gegen die Teams aus dem Tabellenkeller spielen mussten. „Die Tabelle trügt da vielleicht etwas“, sagt er und ergänzt: „Nach der letzten Rückrunde mit vielen Niederlagen und dem Abstieg sind wir mit den bisherigen Ergebnissen natürlich trotzdem sehr zufrieden.“

„Durch unsere gemeinsame Zeit kenne ich ihn schon lange und wir verstehen uns auch sehr gut“, sagt Marcel Graf über das Verhältnis zu seinem Trainerkollegen. Graf hofft, seine Mannschaft deswegen gut auf die Scheuringer Spielweise einstellen zu können. Besonders auf Adam Gawron, den Scheuringer Toptorschützen, den Graf ebenfalls noch aus seiner Zeit in Kaufering kennt, müsse man sich einstellen. „Er ist vielleicht nicht mehr so schnell wie früher, aber im Strafraum immer noch eiskalt.“

Die Stärke der Scheuringer sieht Graf in der Abwehr. In der Liga kassierten bisher erst zwei Mannschaften weniger Gegentore (11), eine davon sind jedoch die Windacher mit erst zehn Gegentreffern.

Auch Stengelmairs Vorfreude ist groß, er spricht von einem „ganz besonderen Spiel“. Vor Grafs bisheriger Leistung bei Windach habe er Respekt: „Windach hat noch kein Spiel verloren. Das ist beeindruckend.“ Wie auch der Angriff der Sportfreunde: Maximilian Kettner etwa traf beim 2:1-Auswärtssieg in Greifenberg doppelt – und insgesamt schon zehn Mal in der Liga. Außerdem sei Graf selbst ein wichtiger Faktor. „Er ist der Kopf der Mannschaft und für mich der spielentscheidende Mann“, analysiert Stengelmair seinen ehemaligen Mannschaftskollegen. Abschließend meint er zum Spiel der Woche: „Das wird auf jeden Fall ein tolles Erlebnis und hoffentlich auch ein gutes Spiel.“ (max/Archivfotos: leit)

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