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Landsberg

07.02.2020

Eishockey: Das war nicht der Abend der Landsberg Riverkings

Und wieder ist die Scheibe drin: Der HC Landsberg (von links Tobias Wedl, Keeper David Blaschta und Mika Reuter) fand nach dem ersten Treffer von Waldkraiburg nicht mehr ins Spiel. Am Ende zeigten die Riverkings aber Moral.
Bild: Thorsten Jordan

Plus Der HC Landsberg kassiert gegen Waldkraiburg nach einem schwachen Spiel eine verdiente Niederlage. Wegen einer Verletzung ist die Partie länger unterbrochen.

Das hatten die Riverkings ganz anders geplant. Vor über 900 Zuschauern kassierte der HC Landsberg nach einer schwachen Leistung eine nicht unverdiente 5:6-Niederlage gegen Waldkraiburg. Am Einsatz der Gastgeber lag es nicht, und der war es am Ende auch, der eine Klatsche verhinderte und die Niederlage etwas erträglicher gestaltete.

Zu gut hatte man wohl noch das letzte Aufeinandertreffen im Kopf. Da hatten die Landsberger in Waldkraiburg einen sensationellen 8:0-Sieg gefeiert. Doch daran erinnerten sich auch die Gäste noch sehr gut – und sie waren auch Revanche aus. Mit Erfolg.

Das erste Drittel ist schnell erzählt: Landsberg spielte – Waldkraiburg traf. Und dieser Gegentreffer von Vogl schon in der 4. Minute nach einem Konter warf die Landsberger aus der Bahn. Die Riverkings liefen und kämpften, aber es war einfach der Wurm drin. Die Pässe kamen zu ungenau, die Laufwege stimmten nicht mehr, es waren meist nur Zentimeter, aber diese machten den Unterschied.

Eishockey: Das war nicht der Abend der Landsberg Riverkings

Der Konter wird perfekt abgeschlossen

Und so fiel auch das zweite Tor der Gäste durch einen perfekten Zwei-gegen-Eins-Konter – nach 13 Minuten führte Waldkraiburg durch Straka 2:0. Bezeichnend war der Anschlusstreffer der Riverkings. Nachdem man zuvor viele sehr gute Möglichkeiten vergeben hatte, zog Marc Krammer aus eigentlich unmöglichem Winkel ab und die Scheibe rutschte dem verdutzten EHC-Keeper Yeingst durch (16.).

Gerade mal zwei Minuten waren im zweiten Drittel gespielt und wieder schlug es beim HCL ein. Nicht nur die Situation war dieselbe wie beim ersten Gegentor, sondern auch der Torschütze: Vogl. Jetzt nahm HCL-Trainer Fabio Carciola Keeper David Blaschta vom Eis und brachte Michael Güßbacher. Der musste in Unterzahl in der 25. Minute das 1:4 hinnehmen – alles schien sich gegen den HCL verschworen zu haben. Dabei war Waldkraiburg nicht besser – nur effektiver. Eine längere Pause gab es, als Waldkraiburgs Straka vom eigenen Mitspieler umgefahren wurde. Er blutete und musste von den Sanitätern länger behandelt werden, erst danach pfiff der Schiri wieder an. Straka kam später aber mit Pflaster wieder zurück.

Doppelte Überzahl genutzt

Kurz vor Drittelende konnten die Landsberger ihre Chance nutzen. Rousek bekam 5 plus Spieldauer, als noch ein Waldkraiburger auf die Strafbank musste, gelang Adriano Carciola bei doppelter Überzahl der Treffer zum 2:4 (40.). Noch in Überzahl starteten die Landsberger ins letzte Drittel. Tatsächlich gelang Dennis Sturm zwei Sekunden vor Ende der Strafe das 3:4 – der HCL war wieder da.

Landsberg beweist Moral

Bis zur 49. Minute, als man in Überzahl das fünfte Gegentor kassierte und auch das 6:3 (52.) war ein Shorthander der Gäste – damit war die Partie gelaufen. Dachte man. Aber die Riverkings bewiesen Moral: Petr Machacek traf in der 58. Minute zum 4:6 und 16 Sekunden vor Schluss verkürzte Markus Kerber auf 5:6. An der Niederlage änderte es nichts mehr, aber die Riverkings gaben sich immerhin nicht kampflos geschlagen.

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