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Landsberg

09.02.2020

Eishockey: Dem HC Landsberg werden die Strafen zum Verhängnis

Die Landsberg Riverkings (blaue Trikots) müssen sich auch im Rückspiel dem Oberligisten Sonthofen geschlagen geben.
Bild: Thorsten Jordan

Plus Beim Eishockey-Oberligisten Sonthofen zeigen die Landsberg Riverkings eine bessere Leistung als gegen Waldkraiburg. Für Punkte reicht es trotzdem nicht. Jetzt wird es eng in der Tabelle.

Der Start in die zweite Hälfte der Eishockey-Verzahnungsrunde ist dem HC Landsberg misslungen. Nach der 5:6-Niederlage am Freitag gegen Waldkraiburg ging das Team von Trainer Fabio Carciola auch in Sonthofen leer aus. Beim Oberligisten mussten sich die Riverkings mit 1:6 geschlagen geben – dabei erzielten die Gastgeber vier Treffer bei eigener Überzahl.

Das Auftreten der Landsberger war kein Vergleich zum Freitag – jedenfalls zwei Drittel lang. Diesmal konzentrierte man sich wieder auf einfaches Eishockey, wie es Trainer Carciola gefordert hatte, und war dem Oberligisten Sonthofen von Beginn an ebenbürtig. Trotzdem gingen die Gastgeber zunächst in Führung. Edgars Hornjakovs zeigte, warum er der Topscorer der Verzahnungsrunde ist. In der siebten Minute zog er auf und davon und ließ Michael Güßbacher im HCL-Tor keine Chance.

Der Ausgleich gelingt schnell

Aber das brachte die Riverkings diesmal nicht aus dem Konzept. Sie spielten weiter ihr System und Adriano Carciola sorgte in der elften Minute für den Ausgleich. Es ging weiter hin und her, doch in doppelter Überzahl sorgte Sonthofens Slavetinsky für die 2:1-Pausenführung der Gastgeber.

Eishockey: Dem HC Landsberg werden die Strafen zum Verhängnis

Und eine weitere Strafe nutzte Sonthofen auch im zweiten Drittel zum nächsten Tor. Kames sorgte in der 22. Minute für das 3:1. Allerdings hatten die Landsberger auch Pech, denn der Schiedsrichter legte bei ihnen doch einen sehr strengen Maßstab an. Und kaum saß wieder ein Landsberger auf der Sünderbank, schlug es erneut hinter Güßbacher ein: In der 36. Minute erhöhte Hechtl auf 4:1.

Treffer wird nicht anerkannt

Trotzdem war es ein gutes Drittel der Landsberger. Bei Fünf-gegen-Fünf spielte man prima mit, kam auch zu einigen guten Möglichkeiten, brachte die Scheibe aber einfach nicht über die Linie. Und kurz vor der zweiten Pause hatten die Riverkings dann auch noch Pech: Endlich lag die Scheibe hinter der Linie, aber der Schiedsrichter gab den Treffer nicht. Trotz des inzwischen deutlichen Rückstands: So wie sich der HCL präsentierte, war die Partie noch nicht entschieden.

Doch nach wenigen Minuten im letzten Drittel war bei den Landsbergern die Luft raus. Man ließ das Körperspiel vermissen und es lief nichts mehr zusammen. Sonthofen verwaltete geschickt, setzte bei einer weiteren Strafe gegen Landsberg in der 51. Minute durch Noack das 5:1 obendrauf und in der letzten Minute machte Slavetinsky mit seinem zweiten Tor den 6:1-Sieg für die Gastgeber perfekt.

Die Landsberger rutschen damit in der Tabelle der Verzahnungsrunde auf den sechsten Platz ab – den letzten, der die direkte Teilnahme an den Play-offs bedeutet.

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