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Landsberg

10.01.2020

Eishockey: Kann der HC Landsberg mit der Oberliga mithalten?

Den Sprung in die Verzahnungsrunde hat der HC Landsberg geschafft. Schon im ersten Spiel wird sich zeigen, ob die Riverkings auch den Teams aus der Oberliga Paroli bieten können.
Bild: Thorsten Jordan

Plus Der HC Landsberg startet am Freitag gegen Sonthofen in die zweite Hälfte der Saison. Am Sonntag in Waldkraiburg erwarten die Riverkings eine fast noch schwierigere Aufgabe.

Gleich einen Kracher bieten die Landsberg Riverkings ihren Zuschauern zum Auftakt in die Verzahnungsrunde mit der Oberliga: Am Freitag kommen ab 20 Uhr die ERC Bulls Sonthofen nach Landsberg. Am Sonntag geht es für den HC Landsberg dann wieder zu einem „Bekannten“, nämlich zu den Löwen nach Waldkraiburg (Beginn 17.15 Uhr).

„Mit Sonthofen haben wir es gleich mit dem Favoriten zu tun“, sagt Landsbergs Teammanager Michael Oswald. Allerdings könnte es auch ein Vorteil sein, gegen einen Oberligisten zu starten. „Sonthofen musste am Dienstag noch spielen“, erinnert Oswald. Und erst am letzten Spieltag der Oberliga hatte sich entschieden, wer Höchstadt in die Verzahnungsrunde begleiten muss. „Man wird sehen, ob sie es schaffen, sich vom Kopf her so schnell umzustellen.“ Denn dass sowohl Sonthofen als auch Höchstadt den Klassenerhalt in der Oberliga schaffen wollen, stehe fest. Beide müssen sich nun also im Abstiegskampf behaupten.

Das Minimalziel bereits erreicht

Ganz anders der HC Landsberg. „In den kommenden Spielen haben wir nur mehr Gegner, gegen die wir das Spiel nicht machen müssen“, blickt Oswald auf die Runde. Und das sei auf jeden Fall von Vorteil. Außerdem habe man mit dem Vermeiden der Abstiegsrunde das Minimalziel bereits erreicht. „Nach dem Sieg gegen Peißenberg haben wir uns schon noch ein bisschen zusammengesetzt“, verrät der Teammanager. Auch wenn es keine Feier war: „Man hat gemerkt, wie der Druck abgefallen ist.“ Den wolle man jetzt aber in einen „positiven Druck“ verwandeln.

Eishockey: Kann der HC Landsberg mit der Oberliga mithalten?

Denn nach wie vor sind die Play-offs das Ziel – und zwar auf direktem Weg. „Platz sechs oder besser ist unser Ziel“, gibt Oswald aus. Denn die Teams auf den Rängen sieben und acht müssen gegen den Ersten und Zweiten der Abstiegsrunde noch in die Pre-Play-offs.

Der Sieg in Waldkraiburg liegt nicht lange zurück

Allerdings, ist sich Oswald sicher, „wird das eine ganz enge Kiste. Wenn man Sonthofen rausnimmt, wird es sich zwischen Platz zwei und acht wohl erst am letzten Spieltag entscheiden“.

Obwohl man zum Auftakt den Favoriten empfängt, sieht Oswald das Spiel am Sonntag in Waldkraiburg noch schwieriger. „Da haben wir vor zwei Wochen 5:1 gewonnen, das müssen wir jetzt erst wieder aus den Köpfen bringen.“ Seine Rechnung für diesen Auftakt ist einfach: „Wenn es gut läuft, stehen wir Sonntagabend mit sechs Punkten da, wenn es schlecht läuft, haben wir gar keinen auf dem Konto.“

Was den Kader betrifft, gibt es keine Veränderung zum vergangenen Wochenende. Thomas Fischer und Mika Reuter fehlen weiterhin verletzt. „Wahrscheinlich halten wir den einen oder anderen Jugendspieler auf Abruf bereit“, sagt Oswald, der natürlich wie das Team auf die Hilfe der Fans baut.

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