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Landsberg

13.07.2020

Eishockey: Wie viele Zuschauer dürfen noch ins Landsberger Eisstadion?

Wie viele Zuschauer dürfen die Oberliga-Spiele des HC Landsberg maximal besuchen? Derzeit arbeiten Verband und Verein an einen Hygienekonzept.
Bild: Julian Leitenstorfer (Archiv)

Beim HC Landsberg arbeitet man am Hygienekonzept für die Oberliga-Saison. Gleichzeitig bastelt der Verein weiter am Kader. Auf einen Leistungsträger müssen die Riverkings verzichten.

Noch gut zwei Monate, dann wollen die Landsberg Riverkings eigentlich mit den Testspielen für die Oberliga-Saison beginnen. Damit alles klappt, arbeitet man derzeit am Hygienekonzept. Was das für die Zuschauer bedeutet, dazu gibt HCL-Pressesprecher Joachim Simon erste Auskünfte. Und er teilt auch mit, dass man auf einen Leistungsträger in der neuen Saison verzichten muss.

Wie kann in Corona-Zeiten Eishockey gespielt werden? Diese Frage beschäftigt nicht nur den Deutschen Eishockey Verband, auch die Vereine müssen sich damit auseinandersetzen. Aufseiten des HC Landsberg hat man schon Vorbereitungen getroffen. So ist das neu eingeführte Ticketing ein wichtiger Baustein. „Es wird auch noch Karten an der Abendkasse geben“, sagt Pressesprecher Joachim Simon, doch vermehrt werde man auf die Onlinebestellung der Tickets bauen. „So kann auch Name und Telefonnummer festgehalten werden.“ Was wichtig ist, um eine Infektionskette ermitteln zu können, falls dies nötig werden würde.

Die Halle ist gut belüftet

Auch überlegt man, dass die Tickets mehr an die Blöcke im Eisstadion gebunden sein könnten. Keine Probleme sieht man derzeit mit der Belüftung der Halle. „Es ist zum Glück keine Umwälzanlage. Vielmehr wird die Luft an der einen Seite angesaugt und an der anderen rausgeblasen“, sagt Joachim Simon.

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Für durchaus wahrscheinlich hält er allerdings die Vorgabe, dass für die Zuschauer im Stadion Maskenpflicht herrscht. Und auch eine Begrenzung der Zuschauerzahl sei wahrscheinlich. „Dann muss man abwarten, wie sich alles weiterentwickelt“, sagt der HCL-Pressesprecher.

Gleichzeitig wird weiter am Kader gebastelt. Florian Reicheneder ist mit seinen 21 Jahren noch einer der „jungen Riverkings“. Der Stürmer erlernte in Landsberg das Eishockeyspielen, über Kaufbeuren und Peiting kehrte er 2016 zu den Riverkings zurück und überzeugte nicht nur durch seinen Kampfgeist.

Florian Reicheneder Zählt zu den jungen Talenten der Landsberg Riverkings. Er wird auch in der Oberliga für Landsberg spielen.

Schon zu den erfahrenen Stützen zählt Markus Kerber, der ebenfalls gebürtiger Landsberger ist und seit 2014 wieder für seinen Heimatverein spielt. Der Mittelstürmer erzielte bislang in knapp 300 Bayernliga-Spielen 327 Punkte und kann auch einige Oberliga-Erfahrung aus seiner Zeit beim ESV Kaufbeuren vorweisen.

Mit Markus Kerber können die Landsberg Riverkings einen erfahrenen Leistungsträger halten.
Bild: Thorsten Jordan

Ein anderer erfahrener Spieler allerdings verlässt die Riverkings: Daniel Menge. Nach vier Jahren ist für den ehemaligen Eishockey-Profi Schluss in Landsberg. Der Sport in Bayernliga oder Oberliga lässt sich für den 37-jährige Betriebswirt leider nicht mehr mit seinem beruflichen Engagement in einer leitenden Position und der Familie mit zwei kleinen Kindern vereinbaren. „Ich hatte in Landsberg eine super Zeit und verlasse den Verein mit mehr als einem weinenden Auge. Allerdings freue ich mich jetzt auf mehr Zeit mit meiner Familie. Ich werde natürlich noch etwas Eishockeyspielen, aber die Doppelbelastung mit Bayernliga- oder jetzt dann Oberliga-Hockey ist so in meinem doch schon recht fortgeschrittenen Alter mit Job und Familie nicht mehr so leicht zu stemmen. Die Prioritäten haben sich ganz einfach etwas verschoben“, so Daniel Menge.

HCL-Präsident Frank Kurz bedauerte die Entscheidung von Menge, hat aber volles Verständnis dafür. „Mit Markus Kerber und Florian Reicheneder bleiben uns zwei weitere Landsberger erhalten, das freut uns sehr“, so Frank Kurz. Gleichzeitig kündigte er an, dass man sich nach einem Kooperationspartner umsehe. „Hier stehen wir in Gesprächen mit unterschiedlichen Clubs“, sagte der HCL-Präsident.

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