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Kaufering

20.01.2020

Floorball: Die Red Hocks Kaufering sind aus dem Rennen

Für die Red Hocks (links Tobias Hutter) ist der Traum vom Final4-Turnier in Berlin geplatzt. In Holzbüttgen sind die Kauferinger aus dem Pokalwettbewerb ausgeschieden.
Bild: Thorsten Jordan (Archiv)

Plus Den Red Hocks Kaufering fehlte nur mehr ein Sieg, um ins Pokalfinale einzuziehen. Beim Bundesliga-Konkurrenten Holzbüttgen sah es auch lange gut aus für die Floorballer.

In der Bundesliga kämpfen die Kauferinger Floorballer um den Klassenerhalt, aber im Pokal spielte die Mannschaft des Trainergespanns Heinzelmann/Huber eine sehr gute Rolle. Nur noch ein Sieg fehlte dem Team um Kapitän Marco Tobisch, um das Final4-Turnier in Berlin zu erreichen. Aber die DJK Holzbüttgen war am Ende doch zu stark und gewann 10:5.

Entschieden wurde die Partie im zweiten Drittel. Die Kauferinger hatten hier einige Überzahlsituationen, sogar mit fünf gegen drei, konnten diese aber nicht nutzen, und das rächte sich schließlich.

Die erste Überzahl gleich ausgenutzt

Dabei hatten die Kauferinger gut vorgelegt: In Überzahl hatte Maxi Falkenberger einen schnellen Gegenangriff initiiert, und über Kapitän Marco Tobisch landete der Ball bei Dennis Häringer, der die Führung erzielte (4.). Den Ausgleich durch Nationalspieler Janos Bröker beantwortete Tobias Hutter aus kurzer Distanz, als er von Moritz Leonhardt mit einem scharfen Querpass bedient worden war.

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Die Führung war auch Ergebnis eingehender Analysen, denn wie bereits im Bundesligaspiel, presste die DJK-Offensive schon tief in der Kauferinger Hälfte. „Diesmal hatten wir uns aber darauf eingestellt und uns einen Plan zurechtgelegt, wie wir die erste Pressing-Welle überspielen. Und das hat im ersten Drittel hervorragend funktioniert“, sagte Trainer Markus Heinzelmann. Zwar glich Torben Kleinhans noch aus, aber Ricardo Wipfler sorgte für die 2:3-Pausenführung für das Bundesliga-Schlusslicht.

Das Special-Team kann nicht überzeugen

Im zweiten Drittel ließen sich die Red Hocks von den zahlreichen Strafen aus dem Konzept bringen. Nachdem die erste Überzahl-Gelegenheit verpufft war, drehte Holzbüttgen mit einem Doppelschlag das Spiel und ging 4:3 in Führung. Da auch weitere Strafen für die Gastgeber nicht zum Ausgleich führten, stellte Janos Bröker auf 5:3.

Im Schlussdrittel erhöhte die DJK mit dem nächsten Doppelschlag binnen einer Minute auf 7:3 (48.), der vermeintlichen Vorentscheidung. Maxi Falkenberger, bester Kauferinger an diesem Tag, vollendete eine starke Einzelaktion zum Anschluss, sodass noch mal Hoffnung aufkeimte. Der hohen Intensität mussten die Red Hocks dann aber Tribut zollen und wirkten zunehmend müde – was sich vor allem in einigen Unkonzentriertheiten im Stellungsspiel widerspiegelte, sodass Holzbüttgen sein Offensivspiel nun erfolgreich aufziehen konnte. Letztendlich konnte Kaufering den Abstand nicht mehr entscheidend verkürzen und verlor mit 10:5.

In der Bundesliga ist erst mal Pause

Maxi Falkenberger, der einige Holzbüttgener aus der Nationalmannschaft kennt, erklärte nach dem Spiel: „Wir müssen anerkennen, dass die DJK heute genug erfahrene Spieler hatte, um so ein Spiel zu gewinnen.“ Trotzdem habe man dank der guten Vorbereitung auf die Partie gut mitgehalten und im Vergleich zum Bundesligaspiel einiges dazugelernt. „Der Reifeschritt, den wir in den letzten Monaten vollzogen haben, ist inzwischen sichtbar.“

In den kommenden Wochen pausiert die Bundesliga, denn die Nationalmannschaft kämpft in Lettland um das Erreichen der Weltmeisterschaft. In den deutschen Kader hat es diesmal kein aktueller Bundesligaspieler der Red Hocks geschafft. (lt)

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