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Landsberg

31.01.2020

Fußball: Kommt Muriz Salemovic zum TSV Landsberg zurück?

Im Oktober war Muriz Salemovic (vorne) mit dem FC Pipinsried zum Punktspiel in Landsberg zu Gast. Noch ist es nicht ausgeschlossen, dass der 31-Jährige nächste Saison wieder das Trikot des TSV Landsberg trägt.
Bild: Sebastian Richly (Archiv)

Plus Der frühere Landsberger Spielertrainer Muriz Salemovic wird sein Engagement beim Bayerngligisten FC Pipinsried nach dieser Saison beenden. Was er selbst zu seiner Zukunft sagt.

Zwei Wochen trainieren die Landsberger Bayernliga-Fußballer inzwischen wieder. Am Samstag steht der erste Test beim Landesligisten Geretsried auf dem Programm. Interessante Neuigkeiten gibt es mittlerweile vom früheren Landsberger Spielertrainer Muriz Salemovic. Seine Tage in Pipinsried sind wohl gezählt.

Drei Testspiele stehen bislang bei den Landsbergern im Plan, der Auftakt findet am Samstag in Geretsried statt. Der Landesligist überwintert als Vierter der Landesliga Südwest, ist also ein durchaus ernst zu nehmender Gegner. Aufgrund des fehlenden Kunstrasens in Landsberg hat TSV-Coach Sven Kresin alle Testspiele auswärts „gebucht“ – die Landsberger Fans müssen sich also noch gedulden, ehe sie das Bayernligateam wieder auf heimischem Rasen sehen. Denn auch das erste Punktspiel am 7. März tragen die Landsberger auswärts aus, und zwar beim SV Pullach.

Salemovic will seine Trainerlizenz machen

Für einen Paukenschlag sorgt indes der frühere Landsberger Spielertrainer Muriz Salemovic: Er will den FC Pipinsried nach Saisonende verlassen. Salemovic, der zusammen mit Fabian Hürzler als Spielertrainer den FCP an die Tabellenspitze der Bayernliga geführt hat, will künftig nur mehr spielen und seine Trainerlizenzen machen. Wie es nach Saisonende weitergehe, lasse er auf sich zukommen, sagte er gegenüber dem Landsberger Tagblatt.

Fußball: Kommt Muriz Salemovic zum TSV Landsberg zurück?

Mit dem Landsberger Abteilungsleiter Sebastian Gilg sei er ständig in Kontakt, sagt Salemovic, „schon seit sieben Jahren“. Auch das letzte Telefonat liege erst zwei Tage zurück: „Aber da haben wir über Roger Federer und Novak Djokovic gesprochen“, sagt Salemovic und lacht. Trotzdem sei eine Rückkehr nach Landsberg nicht unmöglich. Dazu müssten alle Faktoren passen – in erster Linie müsste der TSV natürlich den Klassenerhalt in der Bayernliga schaffen.

TSV-Trainer Sven Kresin hat Interesse

Und Landsbergs Trainer Sven Kresin wäre nicht abgeneigt, Salemovic wieder in seinen Reihen begrüßen zu können. „Er wohnt in Landsberg, ist mit Landsberg und mir verbandelt, da wäre es sicher eine Option. Inwieweit sich das realisieren lässt, muss geprüft werden“, so Kresin. Auf jeden Fall „werden wir uns bemühen. Aber es ist natürlich klar, dass sich auch andere Granatenvereine um ihn bemühen werden“. Dass Salemovic das Traineramt abgeben möchte, wundert Kresin nicht. „Es ist klar, dass als Spielertrainer ein Stück der Leichtigkeit verloren geht, das habe ich ihm damals schon gesagt.“ Salemovic sei jetzt mit seinen 31 Jahren in einem Alter, in dem er mit seiner Erfahrung und seinem Können jedem Verein weiterhelfen könne.

Sollte der Wechsel klappen, dann erst zur neuen Saison – und bis dahin gilt es für die Landsberger, sich auf die restlichen Spiele gut vorzubereiten. Mit dem Trainingsstand seiner Spieler ist Kresin zufrieden: „Die Vorbereitung bislang war sehr laufintensiv, aber die Jungs haben gut mitgezogen.“ Mit Maximilian Stahler konnte man einen weiteren Torhüter verpflichten. Der 18-Jährige spielte zuletzt bei der TSG Stadtbergen (Kreisklasse) und wird in Geretsried gleich zum Einsatz kommen. Stammkeeper Patrick Rösch ist nämlich privat verhindert.

Neuer Torhüter kommt gleich zum Einsatz

Ansonsten sind alle Mann an Bord, auch Janick Reitz, der aus beruflichen Gründen lange fehlte, hat die Vorbereitung mitgemacht. „Er hat gezeigt, dass man ein Stück weit auf ihn bauen kann, jetzt gilt es abzuwarten, wie es sich beruflich bei ihm weiterentwickelt“, sagt Kresin.

Den ersten Test in Geretsried sieht der TSV-Coach gelassen: „Das Ergebnis ist wichtig für das Ego, für mich zählt aber in erster Linie, wie wir die Vorgaben umsetzen und dass sich keiner verletzt.“

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