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Landesliga

10.05.2014

Ganz oben gegen ganz unten

Die letzten Spiele stehen für die Landsberger Fußballer an. Am Sonntag sind sie bei Schlusslicht Friedberg zu Gast.
Bild: Julian Leitenstorfer

„Undankbare“ Aufgabe für den TSV Landsberg

Die Rollen sind klar verteilt: Der TSV Landsberg ist Meister der Landesliga Südwest, und Gastgeber TSV Friedberg kann sich als Schlusslicht nur mehr theoretisch Hoffnungen auf den Klassenerhalt machen. Am Sonntag, um 15 Uhr, treffen die beiden Mannschaften auf der Sportanlage des TSV Friedberg aufeinander.

Aus Landsberger Sicht sollte man meinen, es geht eigentlich nur mehr darum, wie hoch der Sieg wohl ausfallen würde. Doch so einfach ist es nun auch wieder nicht. „Das ist ein sehr undankbares Spiel“, sagt Landsbergs Trainer Sven Kresin. „Für keine der beiden Mannschaften geht es noch um etwas.“

Dabei hatten die Friedberger in Landsberg einen ganz guten Eindruck hinterlassen, erinnert sich Kresin. „Die Spieler waren eklig im Zweikampf, und es war für uns nicht einfach.“ Aber seine Mannschaft habe eben das eine entscheidende „Ding“ genutzt und so mit dem 1:0-Sieg die Punkte behalten.

Ganz oben gegen ganz unten

Für die Friedberger war dieses Spiel eine Art Wendepunkt, danach folgte eine Niederlagenserie, die den TSV in der Tabelle immer weiter nach unten rutschen ließ – obwohl rein rechnerisch der Relegationsplatz noch erreicht werden könnte, scheint der Abstieg in die Bezirksliga realistischer zu sein.

Diese Sorgen kennen die Landsberger nicht – jedenfalls nicht in der ersten Mannschaft. Anders sieht es da bei der Zweiten aus, die um den Klassenerhalt in der Kreisklasse Augsburg kämpft. Deshalb wird Kresin auch einige Akteure für die Zweite abstellen. Unter anderem Elmin Korora, Tobias Süß, Keeper Pascal Ströhl sollen den Kader der Zweiten verstärken.

In der ersten Mannschaft könnte es zu einem Comeback von Arek Wochnik, der auch längere Zeit verletzt ausgefallen war, kommen, aber wohl nicht gleich beim Anpfiff. Verzichten muss der Landsberger Trainer auf Alexander Buschel, der zuletzt verletzt ausgewechselt werden musste und nach seinen Oberschenkel-Problemen zwar wieder im Lauftraining ist, doch Kresin will „in der jetzigen Situation ganz sicher kein Risiko eingehen“.

Vor allem, da Armin Sanktjohanser bereitsteht und bereits gegen Kottern, als er Buschel ersetzte, gezeigt hat, dass er heiß auf einen Einsatz ist.

Ob es auch auf der Torhüter-Position einen Wechsel gibt, ist abzuwarten, aber Frank Schmitt „wird noch seine Minuten in der ersten Mannschaft bekommen“, sagt Kresin.

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