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Floorball

10.04.2015

Gelingt die Sensation ein zweites Mal?

Schaffen sie es wieder? Die Red Hocks treffen im Play-off-Halbfinale auf Weißenfels. In dieser Saison waren die Kauferinger das einzige Team, das den Seriensieger bezwingen konnte.

Dass die Red Hocks den Seriensieger schlagen können, haben sie schon mal bewiesen. Jetzt Play-off-Halbfinale

„Man wächst an seinen Aufgaben“, dürften sich Kauferings Bundesliga-Floorballer in diesen Tagen immer und immer wieder ins Gedächtnis rufen. Nachdem zum Auftakt der Play-offs Leipzig besiegt werden konnte, wartet nun die schwerstmögliche Aufgabe im Halbfinale – der UHC Sparkasse Weißenfels. Das erste Spiel der Serie wird am Sonntag ab 16 Uhr im Kauferinger Sportzentrum ausgetragen.

Die Saalestädter gelten als das Non-plus-ultra in Deutschland. Sowohl sportlich als auch finanziell und in Hinblick auf die Rahmenbedingungen. Doch die Konkurrenz schläft nicht und zumindest auf dem Feld ist immer ein kleines Überholmanöver möglich. So geschehen im September, als die bisher einzige Saisonniederlage hingenommen werden musste – ausgerechnet gegen die junge Mannschaft vom Lech. Mit einem standesgemäßen Kantersieg im Rückspiel wurden die Verhältnisse wieder gerade gerückt, doch die Erinnerungen sind noch wach. Insgesamt fünfmal kreuzten beide Teams bisher die Schläger. Zwei echte Packungen, zwei knappe Niederlagen und eben jener Überraschungssieg stehen für die Red Hocks zu Buche. „In Anbetracht der unterschiedlichen Möglichkeiten eine akzeptable Bilanz, doch für einen Finaleinzug reicht ’akzeptabel’ eben nicht aus“, sagt Co-Trainer Rasso Schorer. Erneut muss die Mannschaft um Maximilian Falkenberger, der wieder mit von der Partie ist, über sich hinauswachsen. Nach dem jüngsten Aufwärtstrend scheint das nicht unmöglich, schwer wird die Aufgabe aber allemal.

Da hilft es, dass neben dem Kapitän vermutlich auch die meisten anderen Akteure ins Rennen geschickt werden können, kleinere Blessuren sind auskuriert und die Motivation ist hoch. In den vergangenen Wochen wurde die Anzahl der Trainingseinheiten nochmals gesteigert und nach längerer Zeit des Experimentierens sind auch die Reihen zusehends eingespielter. Klar ist, dass einige der Faktoren, die schon gegen Leipzig zum Erfolg geführt haben, beibehalten werden sollen.

Der treffsicherste Angriff kommt aus Weißenfels, neun Akteure aus dem Kader konnten bisher mehr als 20 Scorerpunkte sammeln. Allen voran die beiden Finnen Jarmo Eskelinen und Harri Naumanen.

Die Red Hocks wollen mit den eigenen Fans im Rücken für die Sensation sorgen. (lt)

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