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Landkreis Landsberg

08.09.2020

Große Erleichterung bei den Sportlern im Landkreis Landsberg

Ab Samstag, 19. September, ist der Ball wieder im Spiel: Aber nicht nur die Fußballer dürfen dann ihre Saison fortsetzen.
Bild: Julian Leitenstorfer

Plus Ab Samstag, 19. September, beginnt in Bayern wieder der Wettkampfbetrieb. Besonders groß ist die Freude bei den Fußballern. Der Eishockey-Oberligist HC Landsberg hofft auf weitere Lockerungen.

Am Dienstag kam nun endlich die erlösende Nachricht für die Amateursportler von der Bayerischen Staatsregierung: Ab Samstag, 19. September, darf der Wettkampfbetrieb wieder aufgenommen werden. Vor allem für die Fußballer ist der Zeitpunkt entscheidend, hätten diese doch bei einer weiteren Verschiebung des Neustarts eventuell auf den Ligapokal verzichten müssen. Aber auch beim HC Landsberg, den Basketballern und Handballern im Landkreis herrscht Erleichterung.

„Wir sind natürlich alle heilfroh“, sagt Sebastian Gilg, Abteilungsleiter bei den Bayernliga-Fußballern des TSV Landsberg. Dass für die Spiele im Freien eine Zuschauerbegrenzung von 400 Besuchern gilt, „damit können wir leben“. Zwar habe man bislang einen Schnitt von 500 Zuschauern gehabt, und aufgrund der Verstärkungen hätte er jetzt mit noch mehr Zuschauern gerechnet, doch „wichtig ist, dass es weitergeht“. Wie man die Zuschauerzahl begrenzen will, darüber soll demnächst in einer Sitzung abgestimmt werden. „Wir haben schon einen vorläufigen Spielplan erhalten, demnach spielen wir am 19. September im Toto-Pokal in Kottern“, sagt Gilg – man habe also noch eine Woche mehr, ehe das erste Heimspiel ansteht.

Echings Trainer „macht ein Bier auf“

Ein Bier aufmachen wollte Echings Trainer Andreas Ufer nach der Entscheidung. „Man hat in der Mannschaft gemerkt, wie das ewige Hin und Her an den Nerven gezerrt hat.“ Jetzt freut sich der Coach des Kreisklassisten darauf, dass man endlich loslegen kann. Und durch den baldigen Start könne aller Wahrscheinlichkeit nach auch der Ligapokal durchgeführt werden – immer vorausgesetzt natürlich, dass es nicht wieder zu einer Verschärfung der Maßnahmen kommt.

Große Erleichterung bei den Sportlern im Landkreis Landsberg

Überrascht und erfreut war Benjamin Enthart, Trainer beim Bezirksligisten VfL Kaufering. „Die 400 Zuschauer haben wir sowieso nicht“, meinte er mit einem Schmunzeln. Für das kommende Wochenende hatte er noch ein Testspiel arrangiert, doch das Wochenende 19./20. September absichtlich frei gelassen. „Hätte es mit dem Start nicht geklappt, dann hätten wir was ganz anderes gemacht. Wären in die Berge gegangen oder so. Aber wenn es jetzt wieder losgeht, ist es natürlich super.“

Beim HC Landsberg ist man nur bedingt zufrieden

Aber nicht nur die Fußballer haben nun das Okay bekommen, auch in allen anderen Sportarten können die nächsten Monate nun doch etwas sicherer geplant werden. Allen voran der HC Landsberg, der die Nachricht am Dienstagabend erst noch in einer Vorstandssitzung beraten wollte. „Für die Testspiele sind 200 Zuschauer ja schon mal ganz gut“, sagte Pressesprecher Joachim Simon gegenüber dem Landsberger Tagblatt. Für den Betrieb in der Eishockey-Oberliga reiche das aber bei Weitem nicht. „Trotzdem ist es auf jeden Fall ein Schritt in die richtige Richtung“, lautete Simons Einschätzung.

Eigentlich wollten die Riverkings am 18. September zu Hause ein Testspiel gegen Ulm austragen, das wird man wohl absagen müssen. „Man muss auch schauen, wann der Ligastart sein wird, entsprechend werden die Vorbereitungsspiele dann vielleicht verschoben.“ Bislang ist vorgesehen, dass die Oberliga Süd am 16. Oktober beginnt.

Basketballer bemühen sich jetzt um Testspiele

Zuversichtlich, dass die Bayernliga nun wie vorgesehen gestartet werden kann, ist man auch bei den Landsberger Basketballern. „Das sind doch gute Nachrichten“, meinte Horst Geiger, Vorsitzender der DJK Landsberg. Am 18. Oktober ist das erste Spiel für die DJK vorgesehen. „Jetzt können wir uns auch mal um Testspiele bemühen“, sagt Geiger. Die Begrenzung der Zuschauerzahl sei bei den Vorbereitungsspielen sowieso kein Problem, so der Vereinsvorsitzende, und dann „können wir nur hoffen, dass es keinen Rückschlag mehr gibt“.

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