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Eishockey

29.11.2020

HC Landsberg kommt nach der Corona-Pause nur schwer in Fahrt

Zwei Wochen mussten HCL-Trainer Fabio Carciola und sein Team in Corona-Quarantäne. Nach der langen Pause ging es gegen Weiden erstmals wieder um Punkte in der Eishockey-Oberliga.
Bild: Thorsten Jordan (Archiv)

Plus Nach zwei Wochen Corona-Quarantäne tritt der HC Landsberg in der Eishockey-Oberliga in Weiden an. Die Partie entscheidet sich im turbulenten Schlussdrittel.

Für den HC Landsberg hat sich die Fahrt nach Weiden nicht gelohnt. Mit 5:7 unterliegen die Riverkings bei den Blue Devils. Ganz spurlos ist die Corona-Pause an den Riverkings nicht vorübergegangen, das zeigte sich im turbulenten Schlussdrittel. Und bereits am Dienstag steht das nächste Spiel für die Riverkings an, dann wartet mit dem SC Riessersee eine sehr schwere Aufgabe auf die Landsberger.

Die große Frage war, wie die Landsberger mit der Situation klarkommen würden. Es war ja nicht nur die Corona-Pause, wegen der fünf Spiele für die Riverkings ausgefallen waren, es gab auch einige Veränderungen im Kader. So wechselte Patrick Seifert in die DEL2, und Markus Kerber pausiert (wir berichteten). Damit nicht genug, denn Tobias Wedl musste in Weiden noch ein Spiel Sperre absitzen. Dafür hatten die Landsberger mit dem 18-jährigen Marvin Feigl ein Talent aus Ingolstadt als Neuzugang im Team, und Routinier Adriano Carciola durfte nach seiner Sperre wieder ran.

HC Landsberg gerät nach nur einer Minute in Rückstand

Tatsächlich taten sich die Landsberger anfangs schwer. Gerade mal eine Minute war gespielt, und schon gelang den Gastgebern die Führung. Homjakovs ließ Michael Güßbacher im Tor des HCL keine Chance. Doch die Mannschaft von Trainer Fabio Carciola steckte den Rückschlag schnell weg. Schon in der 5. Minute gelang Adriano Carciola der wichtige Ausgleich. Eine Strafe überstanden die Landsberger unbeschadet, aber dann waren es erneut die Blue Devils, die vorlegten: In der 10. Minute traf Habermann zum 2:1. Und die Führung war nicht unverdient, denn optisch hatten die Gastgeber ein leichtes Übergewicht.

Nach 15 Minuten hatten die Landsberger die Chance zum Ausgleich, als sie in Überzahl waren, doch es blieb beim knappen Rückstand, mit dem es in die erste Pause ging. „Man merkt dem Team die Pause schon ein bisschen an“, war dann auch das Fazit von Teammanager Michael Oswald nach den ersten 20 Minuten. Im Gegensatz zu Weiden, das seit Saisonbeginn durchspielen konnte, fehle den Landsbergern etwas der Rhythmus. „Trotzdem kann man mit dem ersten Drittel zufrieden sein“, so Michael Oswald.

Maximilian Raß gelingt der Ausgleich

Mit dem Start in den zweiten Abschnitt durfte der Teammanager noch mehr zufrieden gewesen sein, denn schon in der 24. Minute gelang Verteidiger Maximilian Raß der 2:2-Ausgleich. Kurz danach gab es die große Chance für die Landsberger, in Führung zu gehen, als sie gleich doppelte Überzahl hatten. Aber die Gastgeber verteidigten sehr geschickt.

Kurz vor Schluss des Mitteldrittels kam der Auftritt von Christopher Mitchell: Erst kassierte er zwei Minuten, dann erzielte er – von der Strafbank kommend – das 3:2 für die Riverkings (38.). Insgesamt war den Landsbergern anzumerken, dass sie nun wieder besser im Rhythmus waren.

Bei Landsberg lässt die Kraft nach

Doch das Schlussdrittel hatte es in sich: In den ersten drei Minuten brachten Latta, Homjakovs und Schmidt Weiden mit 5:3 in Führung. Und es ging weiter Schlag auf Schlag. Das 4:5 durch Patrik Rypar (45.), nach dem auf Landsberger Seite wieder Hoffnung aufkam, beantworteten die Gastgeber mit dem 6:4 durch Homjakovs in der 49. Minute. Die Vorentscheidung fiel in der 55. Minute, als Weiden in doppelter Überzahl durch Palka auf 7:4 stellte. Die Landsberger wehrten sich nach Kräften, aber das 5:7 durch Dennis Sturm (57.) war nur mehr Ergebniskosmetik.

„Drei Tore in drei Minuten dürfen eigentlich nicht passieren“, sagte Teammanager Michael Oswald. Doch in dieser Szene habe man der Mannschaft die lange Pause angemerkt. Nicht zu vergessen, dass schließlich einige Spieler das Corona-Virus hatten. "Und wenn der Körper müde wird, wirkt sich das auch auf den Kopf aus. Trotzdem: Man kann der Mannschaft keinen Vorwurf machen“, betonte Michael Oswald.

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