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Eishockey

18.12.2020

HCL hält Niederlage in Grenzen

Mika Reuter (vorne) erzielte in Memmingen den Ehrentreffer für den HC Landsberg.

Der HC Landsberg kann die Partie in Memmingen lange offen gestalten. Das gelingt, weil man sich in einem Bereich verbessert

Auch wenn es keine Punkte für den HC Landsberg gibt: Das Auftreten der Mannschaft in Memmingen war ein ganz anderes als in den Spielen zuvor. Nach den heftigen Klatschen, die man zuletzt kassiert hatte, fällt die 1:4-Niederlage erträglich aus. Schließlich musste Coach Fabio Carciola auch auf zwei erfahrene Spieler verzichten.

Die Leistung der Riverkings erinnerte an die Spiele vor der Corona-Quarantäne. Jetzt zeigte man wieder Laufbereitschaft, Einsatz und Kampf. Und vor allem: Die Landsberger kassierten keine unnötigen Strafen mehr. Dabei musste Trainer Fabio Carciola die Reihen umstellen, da Michael und Thomas Fischer fehlten. Nach den heftigen Niederlagen zuvor, mit 23 Gegentoren allein in den drei Spielen zuletzt, war das 1:4 ein Schritt in die richtige Richtung.

So standen sich im ersten Abschnitt zwei gleichstarke Mannschaften gegenüber: Dass der Tabellensechste Memmingen den Vorletzten der Oberliga zu Gast hatte, war kaum zu sehen. Zwei Überzahlspiele konnten die Riverkings jedoch nicht nutzen. Als dann, gut zwei Minuten vor Ende des ersten Drittels, doch ein Landsberger auf die Strafbank musste, fiel prompt das 1:0 durch Svedlund (20.) – Keeper Michael Güßbacher, der eine gute Leistung zeigte, hatte keine Chance.

Bange Minuten erlebten die Landsberger zu Beginn des zweiten Abschnitts, als es zwei Strafen fast in Folge gab und man vier Minuten in Unterzahl spielen musste. Diesmal war man aber aggressiver und überstand die kritische Phase.

Die Riverkings fingen sich danach aber wieder, und obwohl Memmingen mehr vom Spiel hatte, hielt Landsberg beachtlich dagegen.

Schließlich machte sich aber doch die Überlegenheit der Gastgeber bemerkbar und Memmingen erhöhte durch Donat Peter auf 2:0 (29.) und erneut Svedlund auf 3:0 (34.).

Hatte Memmingen im zweiten Abschnitt mehr vom Spiel gehabt, so steigerten sich die Riverkings in den letzten 20 Minuten noch mal. Es ging hin und her mit guten Chancen auf beiden Seiten, doch fünf Minuten vor Schluss sorgte Ledlin mit dem 4:0 für die Vorentscheidung.

Das letzte Tor aber fiel für den HCL: In Unterzahl gelang ein Konter und am Ende war es Mika Reuter, der die Scheibe zum 1:4 über die Linie stochern konnte.

Weiter geht es für den HCL am Sonntag in Peiting. Anschließend folgt eine längere Pause, denn das für 23. Dezember geplante Spiel gegen Regensburg ist verschoben: Bei den Eisbären war ja vor Kurzem ein Corona-Fall aufgetreten. Am 26. Dezember steht wieder ein Heimspiel gegen Weiden an. (mm)

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