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Dießen

24.01.2020

Luftgewehr: Dießen trennt nur noch ein Schritt von der 1. Bundesliga

Nichts wird dem Zufall überlassen – auch nicht der richtige Stand. Der wird bei den Dießener Luftgewehrschützen am Sonntag besonders wichtig sein, dann geht es um den Aufstieg in die 1. Bundesliga.
Bild: Julian Leitenstorfer (Archiv)

Plus Das Luftgewehr-Team der FSG Dießen kann am Sonntag in die 1. Bundesliga aufsteigen. So schätzt FSG-Schützenmeister Jakob Stainer die Chancen ein.

Die FSG Dießen steht kurz vor dem größten Erfolg der Vereinsgeschichte: Am Sonntag tritt das Quintett bei den Aufstiegskämpfen zur Ersten Bundesliga Süd an. Insgesamt vier Mannschaften sind in Regensburg am Start – zwei von ihnen qualifizieren sich für die höchste deutsche Liga. Und das wird „eine ganz enge Kiste“, verspricht Dießens Schützenmeister Jakob Stainer.

Wie recht er damit hat, zeigt ein Blick auf die Ringzahlen, die alle Mannschaften erreichen können. Neben den Dießenern als Meister der Zweiten Liga Süd und der FSG Titting, die Vizemeister wurde, sind auch die beiden Erstplatzierten der Gruppe Südwest dabei: die SSVG Brigachtal und der SV Fenken. „Für mich ist Brigachtal der klare Favorit“, sagt Stainer, denn die Mannschaft hat nach dem Abstieg aus der Ersten Liga den sofortigen Wiederaufstieg als Ziel ausgegeben. Obwohl in der Südwestgruppe als Zweiter hinter Fenken ins Ziel gekommen, ist der Dießener Schützenmeister davon überzeugt, dass die Mannschaft die Rückkehr ins Oberhaus schaffen wird. „Die Mannschaft wird alles aufbieten, was sie hat.“

Dießen ist souveräner Meister

Gleiches gilt aber auch für die Dießener. Mit Stephan Sanktjohanser, Maximilian Ulbrich, Alisa Zirfaß, Johannes Ulbrich und Stefan Wadlegger sowie Ersatzfrau Eva Stainer hat die FSG in dieser Saison die Gruppe Süd dominiert. „Das ist doch schon ein Riesenerfolg“, sagt Stainer – in der vergangenen Saison kämpfte man bis zum Schluss um den Klassenerhalt, jetzt hat man den Meistertitel in der Tasche. „Deshalb werde ich am Sonntagabend auf keinen Fall traurig sein“, sagt Stainer – egal, wie die Kämpfe enden. Das heißt aber nicht, dass man sich nicht akribisch auf diesen entscheidenden Wettkampf vorbereiten würde.

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Drei Schützen treten bei EM-Qualifikation an

Mit Alisa Zirfaß, Maximilian Ulbrich und Stefan Wadlegger sind drei Schützen noch unter der Woche beim H&N-Kampf in München am Start, bei dem es um die Qualifikation für die Europameisterschaft geht. „Ich würde das eher als Vorteil sehen“, sagt Stainer, denn die Konzentration könne leicht über eine Woche gehalten werden, in diesem Fall sind es nur einige Tage. Die restliche Mannschaft wird ihre Teamkollegen ebenfalls in München anfeuern, ehe man am Samstag noch einen Trainingstag in Regensburg einlegt. „Abends fahren wir aber wieder nach Hause.“ Die eigenen Betten seien wichtiger als vor Ort etwas länger schlafen zu können.

Nur die Ringzahl zählt

Und dann wird es am Sonntag ernst. Diesmal gibt es aber keine Duelle, alleine die Ringzahlen werden entscheiden. Rechnet man da die Ringdurchschnitte der Stammschützen der einzelnen Mannschaften zusammen, dürfte es wirklich eine ganz spannende Angelegenheit werden. Bei Dießen kommt man auf 1962,33 Ringe, die möglich wären. Fenken kann mit 1962,84 eine Idee mehr bieten, Stainers Favorit Brigachtal liegt dagegen mit 1960,24 Ringen etwas hintendran und Titting, das so auf 1947,27 Ringe kommt, sollte man relativ sicher hinter sich lassen können.

Aber ganz egal, wie der Wettkampf ausgeht: „Wir haben inzwischen schon so viele Glückwünsche bekommen und sind von so vielen angesprochen worden, jetzt müssen wir einfach mit Spaß und Freude in diesen Wettkampf gehen“, gibt Stainer als Ziel vor. Und dann kann man auch planen, was es für eine Feier geben wird: eine Meisterfeier, oder sogar eine Aufstiegsfeier.

Zeitplan Der Aufstiegswettkampf in Regensburg beginnt um 11.30 Uhr, der zweite Durchgang startet um 14.30 Uhr.

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