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Scheuring

05.11.2019

Luftpistole: Für die Scheuringer Schützen heißt es jetzt Ruhe bewahren

Für Oliver Balg und seine Teamkollegen heißt es jetzt Ruhe bewahren: Nach der unnötigen Niederlage gegen Hilpoltstein sind die Edelweiß-Schützen in der 1. Bundesliga in akute Abstiegsgefahr geraten.
Bild: Julian Leitenstorfer (Archiv)

Plus Gegen das Bundesliga-Schlusslicht Hilpoltstein leisten sich die Edelweiß-Schützen einen Ausrutscher. In diesem Wettkampf läuft einfach alles gegen die Scheuringer.

Auweia. Die Scheuringer Pistolenschützen sind auch beim dritten Wettkampftag in der 1. Bundesliga Süd leer ausgegangen. War das 1:4 gegen die starke Vertretung von Weil am Rhein von Beginn an zu erwarten, so trifft die 2:3-Niederlage gegen das bislang punktlose Schlusslicht Hilpoltstein schwer. Denn es ging gegen einen direkten Konkurrenten im Kampf gegen den Abstieg. Das erneute Zittern um den Klassenerhalt hat begonnen. Besonders ärgerlich macht die Niederlage ein Blick auf die Ringzahlen.

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Nach der ersten Serie sah es gegen den Tabellenletzten noch recht vielversprechend aus. Bis auf Morgan Johansson lagen alle Scheuringer vorne. Mit der zweiten Serie geriet auch Arben Kucana durch die Topserie (98) seines Kontrahenten Karl Schmidt ins Minus. Immer deutlicher schälte sich dann heraus, dass die Entscheidung auf den mittleren Positionen fallen wird. Morgan Johansson lag nach drei Serien schon acht Ringe zurück, während David Probst auf Position fünf gegen den Hilpoltsteiner Ersatzmann von Brüning leichtes Spiel hatte.

Balg hat nach zwei Serien vier Ringe Vorsprung

Thomas Ranzinger brachte sein Duell auf Augenhöhe erfolgreich ins Ziel. Doch für Oliver Balg wandelte sich ein Vorsprung von vier Ringen nach zwei Serien noch in einen Rückstand von zwei Ringen. Und Arben Kucana musste seine Partie trotz guter Leistung abgeben, weil Karl Schmidt gleich um acht Ringe über seinem bisherigen Schnitt lag.

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Schmidts Teamkameraden Stefan Schwab und Roland Wabra übertrafen ihre bisherigen Leistungen ähnlich deutlich. Dagegen blieben bei den Lechrainern bis auf Kucana alle Aktiven unter ihrem gewohnten Level.

Scheuring hätte am ersten Wettkampftag auch gegen kein anderes Team der Gruppe gewonnen. Bei der Gesamtringzahl konnte es nur Hilpoltstein um eine Idee übertreffen. Dies aber auch nur, weil die Mittelfranken ohne ihre Nummer zwei angetreten waren und der Ersatzmann auf Position fünf völlig von der Rolle war.

Philipp Ranzinger macht es spannend

Dass Weil am Rhein als Gegner eine ganz andere Hausnummer ist, zeigte sich von Beginn an. Nach der ersten Serie konnte nur Philipp Ranzinger, der für David Probst ins Team kam, Gleichstand wahren. Thomas Ranzinger lag sofort hoffnungslos zurück, und auch Morgan Johannson hatte gegen den deutschen Spitzenschützen Michael Schwabl bald keine Chance mehr.

Philipp Ranzinger hielt sein Duell bis zum Ende offen, musste aber mit der letzten Serie doch noch passen. Genauso wie Trainer Kucana, der nach drei Serien bei einem Plus von einem Ring seine Partie zu drehen schien. Gelungen ist dies nur Oliver Balg, der mit einer starken Schlussserie (96) aus einem Rückstand von sechs Ringen nach drei Serien noch den einzigen Einzelpunkt für Scheuring machte. Ärgerlich daran ist vor allem, dass dieselbe Leistung am Vortag zum Mannschaftserfolg gegen Hilpoltstein gereicht hätte.

So sieht die Lage in der Tabelle aus

Noch sitzen die Edelweiß-Schützen auf dem viertletzten Rang, der am Saisonende den angestrebten Klassenerhalt bedeuten würde. Aber das nachfolgende Kellertrio muss noch gegeneinander antreten und wird daher Punkte holen. Scheuring hat es dagegen nur noch mit Mannschaften von oberhalb zu tun.

Das beginnt schon am nächsten Wettkampftag am 16. November, wenn der amtierende deutsche Meister und derzeitige Tabellendritte Ludwigsburg in die Lechrainhalle kommt.

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