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Floorball

22.01.2019

Platz sechs erst mal verspielt

Daniel Szirbeck

Red Hocks Kaufering kassieren in Chemnitz eine Niederlage

Spannend wie selten ist in dieser Saison der Kampf um die Play-off-Plätze in der Floorball-Bundesliga. Durch die 5:6-Niederlage in Chemnitz mussten die Red Hocks Kaufering den so wichtigen sechsten Platz an Hamburg abgeben. Während sich Berlin mit 17 Punkten auf Rang fünf etwas absetzen konnte, hat Hamburg mit 12 Zählern nur einen Punkt Vorsprung vor Kaufering, Chemnitz und Holzbüttgen, nur zwei Punkte zurück liegt Schlusslicht Schenefeld.

Mit einem stark dezimierten Kader mussten die Red Hocks in Chemnitz antreten, nur elf Feldspieler und zwei Torhüter standen zur Verfügung. Trotzdem gelang der Start, denn schon in der 4. Minute erzielte Tobias Hutter das 1:0. Nur eine Minute später nutzten allerdings die Gastgeber eine Unachtsamkeit zum Ausgleich. Im Anschluss ging es hin und her, beide Teams spielten aus einer sicheren Deckung heraus, sodass keine weiteren Treffer fielen. Eng wurde es für die Kauferinger kurz vor Schluss des ersten Drittels, Moritz Billes musste auf die Strafbank.

Und so starteten die Kauferinger in Unterzahl in den zweiten Abschnitt. Chemnitz zog gleich sein Powerplay auf und kam nach 35 Sekunden zur erneuten Führung. Wieder komplett drängten die Kauferinger auf den Ausgleich, den Daniel Szirbeck in der 24. Minute auch erzielte. Schon bald aber mussten die Red Hocks einem erneuten Rückstand hinterherlaufen, denn in der 25. und 29. Minute stellte Chemnitz auf 4:2. Nach dem 3:4 (34.) durch Tobias Hutter hatten die Red Hocks bei der nächsten Strafe gegen Chemnitz die große Chance, den Ausgleich zu erzielen, doch die Kauferinger konnten ihre Überzahl nicht nutzen.

Eiskalt erwischt wurden die Roten zu Beginn des letzten Abschnitts: Nach nur 12 Sekunden fiel das 5:3. Doch dann funktionierte auch die Kauferinger Überzahl – in der 52. Minute stellte Ricardo Wipfler auf 4:5. Bitter für die Red Hocks war das 6:4 für die Gastgeber in Unterzahl, und nur mehr gut drei Minuten waren zu spielen. Die Partie wurde ruppiger – Kauferings Tobias Hutter und Vincent Bonifacio mussten gemeinsam auf die Strafbank (59.). 55. Sekunden vor Schluss erzielte Benedikt Richardon sein erstes Bundesliga-Tor, doch es kam zu spät, um noch den Ausgleich zu erzielen, ganz knapp unterlagen die Kauferinger. (mm)

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