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Floorball

10.03.2020

Red Hocks sorgen für ein spannendes Finale

In einer dramatischen Schlussphase setzten sich die Red Hocks Kaufering gegen Bonn durch und dürfen weiter auf die Teilnahme an den Play-offs hoffen.
Bild: Julian Leitenstorfer

Gegen Bonn behalten die Kauferinger die Nerven und holen wichtige Punkte

Die Red Hocks Kaufering können am letzten Spieltag noch den Sprung in die Play-offs schaffen. Mit 19 Punkten haben die Kauferinger zu Hamburg, das den wichtigen sechsten Platz belegt, aufgeschlossen und am letzten Spieltag kommt es zum direkten Duell. Allerdings kommt es dann noch auf die Konkurrenz an – völlig ungewöhnlich wird nämlich eine Partie nach dem letzten offiziellen Spieltag ausgetragen. Bonn und Holzbüttgen treffen am Sonntag, 15. März, aufeinander und Bonn könnte Kaufering unter Umständen noch gefährlich werden.

Gegen Berlin zeigten die Kauferinger eine beeindruckende Moral. Vor mehr als 360 Zuschauern drehten die Gastgeber im letzten Drittel eine schon verloren geglaubte Partie und wahrten sich damit die Chance, im letzten Spiel der Hauptrunde noch die Play-offs zu erreichen.

Beide Mannschaften waren zunächst darauf bedacht, keinen Fehler zu machen. Dann wurden die Kauferinger offensiver und erspielten sich einige gute Chancen. Genau in so einer Drangphase erzielte Bonn mit einem Konter die Führung (5.). Das mussten die Red Hocks erst mal verkraften. Die Gastgeber taten wenig fürs Spiel und versuchten immer wieder mit langen Pässen in die Spitze zum Erfolg zu kommen. In der 13. Minute sahen die Schiedsrichter eine Notbremse der Kauferinger – es gab Penalty und den verwandelten die Gäste zum 2:0. Kaufering ließ sich nicht aus dem Konzept bringen, scheiterte aber immer wieder am Bonner Keeper. Kurz vor der ersten Pause gelang Tobias Hutter mit einem Schuss ins Kreuzeck der wichtige Anschlusstreffer (18.).

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Die nächste kalte Dusche kam für die Gastgeber in der 23. Minute: Wieder war es ein Konter, der den Gästen das 3:1 einbrachte. Als in der 32. Minute auch noch das 4:1 fiel, schien die Partie gelaufen – doch das sahen die Red Hocks anders. Obwohl sich Bonn nun nur darauf konzentrierte, den Vorsprung zu halten, und extrem defensiv spielte, kamen die Gastgeber zu guten Chancen – nur schien der Gästekeeper an diesem Abend unüberwindbar. Mit einem Distanzschuss gelang Lukas Wexenberger aber doch noch das 2:4 (40.).

Im Schlussdrittel ging es erneut schnell: Tobias Hutter zog einfach mal ab, überraschte den Keeper und stellte auf 3:4. Jetzt war es ein offener Schlagabtausch, der folgte. Bonn musste nun auch wieder was fürs Spiel machen und nun konnte sich David Winzinger im Tor der Gastgeber auszeichnen. In den gut 40 Minuten zuvor hatte er kaum etwas zu tun bekommen – und die wenigen Schüsse, die auf sein Tor gekommen waren, waren drin gewesen. Doch nun war er es, der die Stürmer zur Verzweiflung brachte. Und sein Gegenüber zeigte nun doch Schwächen: In der 46. Minute brachte Raphael Heinzelmann mit einem herrlichen Pass erneut Hutter in Position und der versenkte zum 4:4-Ausgleich.

Das Spiel wurde nun härter und Bonn kassierte zwei Strafen in der 48. und 51. Minute, aber die Kauferinger konnten daraus keinen Nutzen ziehen. Alles schien schon auf eine Verlängerung hinauszulaufen, da nahm Kaufering gut zwei Minuten vor Schluss seine Auszeit. Die Besprechung zeigte Wirkung: 31 Sekunden vor Schluss zog Maximilian Falkenberger in aussichtsreicher Position ab, seinen Schuss konnte der Keeper abwehren, aber Hutter war zur Stelle und erzielte den Treffer zum 5:4. Bonn versuchte noch mal alles, nahm seinen Keeper für einen weiteren Feldspieler runter, aber die Kauferinger spielten ganz geschickt die Zeit runter. (mm)

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