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Augsburg

01.09.2019

Die Stuttgarter Straße soll einen Radweg bekommen

Die Stadt will die Stuttgarter Straße in Oberhausen mit einem Radweg ausstatten. Dafür müssen Parkplätze weichen.
Bild: Michael Hochgemuth

Die zunehmende Verkehrsbelastung macht Radlern und Fußgängern in der Stuttgarter Straße in Oberhausen das Leben schwer.

„Mein schönstes Abschiedsgeschenk nach 30 Jahren Stadtratstätigkeit“ nennt Dieter Benkard (SPD) den Beschluss, die Stuttgarter Straße in Oberhausen-Nord mit einem Radweg auszustatten. Schon seit 2016 hatte er sich dafür eingesetzt – lange ohne Erfolg.

Stuttgarter Straße ist schwer zu überqueren

Die Stuttgarter Straße ist in den vergangenen Jahren für Radler wie auch für Fußgänger immer gefährlicher geworden. Die Verkehrsbelastung der Straße, die zu Gewerbegebieten, aber auch zum Güterverkehrszentrum führt, hat immer mehr zugenommen. Für Fußgänger und Radfahrer wurde es entsprechend immer schwieriger, die Straße zu überqueren. Hinzu kommt, dass die Stuttgarter Straße auch zum beliebten Abstellplatz für große Lastwagen geworden ist.

Vermutlich wurde nun Handlungsbedarf gesehen, da im Meierweg, einer Nebenstraße der Stuttgarter Straße, ein Sportzentrum, der Sporttreff Oberhausen entsteht, der auch viele Sportveranstaltungen für Kinder anbieten wird. Um dorthin zu gelangen, müssen auch sie häufig die Stuttgarter Straße überqueren.

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Besonders erfreut ist Benkard darüber, dass beidseitig der Straße ein Radweg angelegt und zudem auch angestrebt wird, in der Stuttgarter Straße auf Höhe der Biberbacher Straße eine Querungshilfe zu schaffen. Benkard hatte lediglich an einen einseitigen Radweg gedacht, damit nicht allzu viele Parkplätze geopfert werden müssten.

Schutzstreifen an schmalen Stellen geplant

Dem Beschluss des Bauausschusses ist zu entnehmen, dass an Stellen, an denen die Fahrbahnbreite nicht ausreicht, zumindest ein Schutzstreifen für Radler abmarkiert werden soll. Zwischen Haus Nr. 10 und der Einmündung in die östliche Rampe der B17 soll der Bürgersteig verbreitert und künftig von Fußgängern und Radfahrern gemeinsam genutzt werden. Die Radwege und die Querungshilfe kann die Stadt selbst schaffen. Für die Querungshilfe ist jedoch zuvor Grunderwerb nötig.

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