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Zöschingen

17.03.2019

Mehr Krippenplätze für Zöschingen

Zöschingen hat zu wenig Krippenplätze. Jetzt erweitert die Gemeinde ihren Kindergarten.
Bild: Fotolia

Zöschingen erweitert seinen Kindergarten. Bislang gibt es in der Gemeinde nur fünf Krippenplätze für Kinder unter drei Jahren.

Der Kindergarten in Zöschingen hat bislang genau fünf Krippenplätze für Kinder unter drei Jahren. Das reicht nicht mehr aus. „Die Nachfrage ist sehr viel höher“, sagt Bürgermeister Tobias Steinwinter. Die Gemeinde will deshalb den bestehenden Kindergarten erweitern und zum Teil umbauen. Angedacht sind Räumlichkeiten für eine zweite Gruppe, die Platz für zwölf zusätzliche Krippenkinder bieten soll. Das Projekt steckt noch in der Planungsphase. „Wir warten auf den ersten Entwurf des Ingenieurbüros“, sagt der Rathauschef. Dann sollen Kindergarten sowie Gemeinderat ins Boot geholt werden, um die Pläne zu diskutieren. Es wird etwa auch um die Frage gehen, wie der Betrieb während des Umbaus weitergehen kann. Bis es konkret ans Bauen geht, wird noch eine Weile vergehen. Wenn alles zügig verläuft, sei ein Beginn im Frühjahr 2020 möglich, kündigt Steinwinter an. Die Kosten für die Baumaßnahme sind bereits im diesjährigen Haushalt eingeplant. Insgesamt rechnet die Gemeinde mit Kosten von 350000 Euro. 250000 Euro könnten Fördermittel sein.

Ein neuer Weg zum Natursee steht auf der Agenda

Die Aufstockung der Kitaplätze ist finanztechnisch das größte Projekt, das die Gemeinde heuer stemmen muss. Daneben steht ein neuer Weg zum Natursee an. Wer bislang zum See will, muss über die Kreisstraße laufen, was gerade für Familien und ältere Menschen anstrengend sein kann. „Der See ist fußläufig nur schwer zu erreichen, das ist nicht zufriedenstellend“, sagt Steinwinter. Die Gemeinde plant nun den Ausbau eines geschotterten Weges vom Mühlweg zum Natursee. Im Haushalt sind dafür 45000 Euro veranschlagt. Die Maßnahme müsse der Gemeinderat im Detail noch abstimmen. Der Bürgermeister hofft, dass der gut 500 Meter lange Weg so schnell wie möglich kommt. „Es wäre schön, wenn man ihn im Sommer schon nutzen könnte.“ Ebenfalls geplant ist der Ausbau eines Parkplatzes in der Forststraße, im Gewerbegebiet Schelmengrube. Voraussichtliche Kosten: 30000 Euro.

Es bleibt ein Polster

Trotz der Projekte will die Gemeinde heuer keine neuen Schulden aufnehmen. Stattdessen sollen die bestehenden Verbindlichkeiten von rund 850000 Euro abgebaut werden. Aus den Ersparnissen entnimmt Zöschingen voraussichtlich 163000 Euro. Es bleibt ein Polster von knapp 200000 Euro. (ands)

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