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Verkehr

29.01.2019

6,29 Millionen Euro für Kreisstraßen

Der Landkreis baut mehrere Ortsdurchfahrten aus

6,29 Millionen Euro sollen in diesem Jahr ins Unterallgäuer Kreisstraßennetz fließen. 2,17 Millionen Euro davon will der Landkreis aus eigenen Mitteln stemmen. Der Rest soll über Fördergelder gedeckt beziehungsweise von Bund, Bahn oder beteiligten Gemeinden bezahlt werden. Dafür sprachen sich sowohl der Kreisausschuss als auch der Bauausschuss des Unterallgäuer Kreistags aus, nachdem Tiefbauamtsleiter Walter Pleiner die einzelnen Maßnahmen vorgestellt hatte.

Für heuer vorgesehen ist der Ausbau mehrerer Kreisstraßen: So soll dieses Jahr der Ausbau der Kreisstraße MN 19 zwischen Zell und Bad Grönenbach für 610000 Euro erfolgen. Dies war bereits für 2018 geplant, laut Pleiner aufgrund schwieriger Grunderwerbsverhandlungen aber nicht möglich. In Bad Grönenbach soll außerdem die Ortsdurchfahrt (Kreisstraße MN 21) für 1,25 Millionen Euro erneuert und ein Gehweg angelegt werden.

Weitere Straßenbauprojekte, die 2019 beginnen sollen, sind wie berichtet der Ausbau der südlichen Ortsdurchfahrt von Amberg (Kreisstraße MN 2) für 600000 Euro sowie der Ausbau der Kreisstraße MN 28 in Warmisried und in Richtung Unteregg für 1,8 Millionen Euro.

Weiter gearbeitet wird in diesem Jahr an der Kreisstraße MN 25 zwischen Mindelau und Dorschhausen. Hier soll der letzte Abschnitt der Straße bis Dorschhausen ausgebaut werden. Die Kosten hierfür belaufen sich voraussichtlich auf 1,38 Millionen Euro.

Auch der Ausbau der Ortsdurchfahrt Fellheim (Kreisstraße MN 14) für 1,6 Millionen Euro geht mit dem dritten Abschnitt in die letzte Runde und soll dieses Jahr abgeschlossen werden. Verschiedene Restarbeiten erledigt werden müssen an der Kreisstraße MN 34 zwischen Legau und Straß. Hier wurde der Straßenausbau mit Gesamtkosten von 890000 Euro bereits im vergangenen Jahr weitgehend fertiggestellt.

In Eldern bei Ottobeuren wird heuer die Kreuzung der Staatsstraße 2011 mit der Kreisstraße MN 31 angepasst. Nachdem das Wasserwirtschaftsamt dort im Rahmen des Hochwasserschutzprojekts Günztal ein Rückhaltebecken gebaut hat, muss die Staatsstraße verlegt und die Kreuzung an den neuen Straßenverlauf angepasst werden. Für die an der Kreisstraße erforderlichen Arbeiten sind 150000 Euro vorgesehen.

Außerdem wird der Hang entlang der Kreisstraße MN 31 in Richtung Ollarzried mit Bohrpfählen gesichert, um weitere Setzungen der Fahrbahn zu verhindern. Die Kosten hierfür betragen laut Walter Pleiner voraussichtlich 700000 Euro. Ferner sieht das Straßen-Investitionsprogramm des Landkreises dieses Jahr Decken- und Brückenbaumaßnahmen sowie Oberflächenbehandlungen für insgesamt 600000 Euro vor. (mz)

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