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Corona: Jetzt sind alle gefordert

Corona: Jetzt sind alle gefordert
Kommentar Von Johann Stoll
19.03.2020

Die Corona-Pandamie beeinträchtigt den Alltag. Doch unser Autor fragt sich, ob es wirklich so schwer ist, Verzicht zu üben - und so sich und andere zu schützen.

Die vergangenen Tage waren noch ganz von der Kommunalwahl überlagert. Wer liegt vorn, wer kommt in Gemeinde-, Stadtrat oder den Kreistag? Und nicht zuletzt: Wer wird neuer Landrat? All das hat viel Aufmerksamkeit auf sich gezogen, zumal es ja richtig spannend zuging. Das war alles gut so, weil es die Menschen abgelenkt hat. Inzwischen drängt ein anderes Gefühl nach vorne. Die Menschen beginnen, sich Sorgen zu machen.

Corona wird viele Städte in Geisterorte verwandeln

Viele verstehen auch den Ernst der Lage. Das Panik-Gerede ist kaum noch zu hören, seit Grenzen dicht gemacht werden, in Bayern der Katastrophenfall ausgerufen wurde und wir hier im Unterallgäu eben auch fast täglich neue Corona-Infizierte haben. Gestern mussten nun viele Geschäfte schließen. Für die Betroffenen ist das ein Fiasko, man muss es so deutlich sagen. Das wird unser Leben in den Städten massiv beeinträchtigen. Wir werden in den nächsten Tagen und Wochen immer mehr Geisterorte sehen. Leider ist noch nicht allen klar, dass diese Phase nur dann schnell vorüber sein wird, wenn wir uns alle am Riemen reißen.

Fröhliche Freiluftpartys, während gleichzeitig die Schule ausfällt?

Jeder muss seinen Beitrag leisten, um die Pandemie möglichst schnell vergessen zu machen. Wenn Schulen ausfallen, heißt das nicht, dass man sich zur fröhlichen Freiluftparty an der Eisdiele oder zum Kicken auf dem Bolzplatz trifft. Ist es wirklich so schwer, mal für eine gewisse Zeit Verzicht zu üben? Danach schmeckt das Eis garantiert noch besser.

Corona: Jetzt sind alle gefordert

Wie die Einzelhändler in Mindelheim und Bad Wörishofen die derzeitige Situation erleben, die Zahl der Corona-Infizierten im Unterallgäu und weitere Infos finden Sie hier:

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