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Ostallgäu

23.02.2014

Der Buchloer Bahnhof wird ab März abgerissen

Mit einem Bauzaun umgeben ist inzwischen das Bahnhofsempfangsgebäude. Beendet sind mittlerweile die Bauarbeiten zur Erhöhung des Bahnsteigs 1. Zudem wurden sämtliche Leitungen neu verlegt.
Bild: Jessica Gsell

Eine Firma aus Klosterlechfeld entfernt den alten Buchloer Bahnhof für 65.000 Euro. Ab März wird abgerissen. Für Reisende wird es provosorisch.

„Wir bauen für Sie um“ heißt es schon seit mehreren Monaten auf Schildern, die am Buchloer Bahnhof prangen. Jetzt wird es langsam tatsächlich ernst: Der Buchloer Stadtrat beschloss auf seiner jüngsten Sitzung, die Abrissarbeiten an eine Baufirma aus Klosterlechfeld zu vergeben.

Das Unternehmen H.M.T. war der wirtschaftlich günstigste von sechs Anbietern und verlangt für den Abriss rund 65 000 Euro. Das ist halb soviel wie ursprünglich kalkuliert wurde.

Wie berichtet, soll die Stadt für den Neubau des mittlerweile 3,3 Millionen Euro teuren Bahnhofs insgesamt 950 000 Euro zahlen. Im November verlangte die Bahn einen „Nachschlag“ in Höhe von 400 000 Euro. Die gestiegenen Baukosten wurden als Grund für die höhere städtische Beteiligung angeführt. Ursprünglich war geplant, dass sich die Kommune mit 550 000 Euro am Neubau beteiligt.

Der Buchloer Bahnhof wird ab März abgerissen

Veranschlagte Abrisskosten deutlich unterschritten

Für den Abriss waren im November noch 130 000 Euro eingeplant. Diese Kosten wurden nun deutlich unterschritten – unter anderem auch dadurch, dass der Bauhof gute Vorarbeit geleistet hat: Bereits in den vergangenen Wochen waren die Mitarbeiter des Bauhofs damit beschäftigt, alles, was nicht niet- und nagelfest war, aus dem Bahnhof zu entfernen. Mittlerweile steht dort nur noch der nackte Rohbau – umgeben von einem hohen Bauzaun.

Ein Warteraum für die Reisenden befindet sich mittlerweile im ehemaligen Gebäude der Post. Dort, wo noch bis Ende November Pakete sortiert wurden, ist jetzt eingeheizt worden für die Pendler und Touristen, für die Schüler und übrigen Reisenden.

Mit dem Abriss will die Baufirma H.M.T. laut Stadtbaumeister Herbert Wagner Anfang März beginnen, Ende März soll von dem Empfangsgebäude dann nichts mehr zu sehen sein.

Spätestens Ende April soll mit dem Neubau begonnen werden – so sieht es der Zeitplan des aktuell gültigen Vertrags mit der Bahn vor.

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