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Mindelau

12.01.2020

Die Faschingsgesellschaft Mindelau bezaubert

Mit ihrem prächtigen Kleid erinnerte Prinzessin Johanna I. (Höbel) an Aschenputtel, die mit Oli I. (Jungnickel) ihren Prinzen gefunden hat.
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Mit ihrem prächtigen Kleid erinnerte Prinzessin Johanna I. (Höbel) an Aschenputtel, die mit Oli I. (Jungnickel) ihren Prinzen gefunden hat.

Die Faschingsgesellschaft Mindelau zeigt sich bei ihrem Krönungsball im Bürgerhaus ebenso elegant wie farbenfroh - und der Elferrat besonder wandlungsfähig.

Frisch! Fröhlich! Farbenfroh! Das sind die beherrschenden Attribute bei der Faschingsgesellschaft Mindelau. Und alles nach dem Motto „Willsch im Fasching d’Sau raus lau, kommsch aufn Ball nach Mindelau!“ Dass dazu der dreifache Schlachtruf „Mindelau blau –Helau“ geschmettert wird, gehört zum immer wiederkehrenden Ritual. Beim Krönungsball im Bürgerhaus zeigten sie alle ihre große Freude daran, was sie sich für diese Faschingssaison ausgedacht und erarbeitet hatten.

Die Faschingsgesellschaft Mindelau präsentierte sich bei ihrem Krönungsball im Bürgerhaus frisch, fröhlich und farbenfroh.
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So bunt war der Krönungsball in Mindelau
Bild: Maria Schmid

Nachdem das Prinzenpaar des vergangenen Jahres, Prinzessin Daniela I. (Fischer) und Prinz Max I. (Baumhauer) im festlichen Rahmen gebührend verabschiedet worden waren, natürlich mit dem gesamten Hofstaat mit Präsident Christoph Fleschhut und Hofmarschall Hannes Schwarz, konnten die nun amtierende Prinzessin Johanna I. (Höbel) und Prinz Oli I. (Jungnickel) inthronisiert werden. Die Prinzessin hatte sich für ihr Debüt ein ganz besonderes Kleid ausgedacht: Silber gewirkt, mit einem überaus voluminösen Rock, auf dem unzählige Perlen und glitzernde Schmucksteinchen leuchteten – alle mit eigenen Händen aufgebracht, passend zu den Mindelauer Farben und an „Aschenputtel“ erinnernd. Schließlich hatte sie auch ihren Prinzen bekommen. Bei dem Anblick entstanden Bilder im Kopf der Zuschauer, die an Kaiserzeiten erinnerten. Passend dazu tanzten sie den Walzer „Ballsirenen“ aus der Operette „Die lustige Witwe“ von Franz Lehár. Einfach bezaubernd.

Die Gardemädels der Faschingsgesellschaft Mindelau stecken die Besucher des Krönungsball mit dem Faschingsvirus an

Dass es sich auch ganz anders zeigen konnte, bewies das Prinzenpaar bei der letzten großen Vorstellung des Abends, bei der Show der Gardemädels. Die hatten schon zuvor beim Gardemarsch heftigen Beifall geerntet. Denn mit dem „Faschingsvirus“ steckten sie die Gäste spontan an. Da gab es kein Halten mehr. Zum Glück wurden sie alle gerettet. Farbenfroh und tänzerisch prächtig brachten die Teenies ein „Farblabor“ zum Strahlen und das in kräftigem Rot, Blau und Grün. Die acht Mädels und zwei Jungen werden gewiss in den kommenden Jahren die Garde und den Elferrat hervorragend ergänzen. Der wiederum hatte sich für die eigene Show gleich ein ganzes Jahrhundert der Musikszenen ausgedacht. Ihre „ultimative Chart-Show“ sorgte für große Heiterkeit. Denn das, was in den 100 Jahren an Musik so geboten wurde, tanzten sie. Darunter war nicht nur Charleston, sondern auch Rock’n’ Roll. Dazu hatten sie natürlich die jeweils richtige Kleidung an. Wer von ihnen war nun ein Tänzer, wer eine Tänzerin? Einfach super gestylt und köstlich!

Für das gute Gelingen der Tanzparts sorgten die Trainerinnen Johanna Höbel und Verena Fleschhut (Showtanz), für den Elferrat Sabrina und Sina Fröhlich, für die Teenies Birgit Bartenschlager und Christina Hartung, für den Gardemarsch Andrea Metz. Das Prinzenpaar trainierte Claudia Asemann. Zu den Tanzrunden spielte das bewährte Trio „Fire Dance“.

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