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Mindelheim

12.01.2020

Die Siedelonia zeigt jede Menge Herzblut

Höhepunkt der Faschingsgala der Siedelonia war der Showtanz der Garde, die sich mit Verstärkung des Elferrats in die Jubiläums-Werkstatt begeben hat.
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Höhepunkt der Faschingsgala der Siedelonia war der Showtanz der Garde, die sich mit Verstärkung des Elferrats in die Jubiläums-Werkstatt begeben hat.

Die Siedelonia feiert ihr närrisches Jubiläum bei der Faschingsgala im Mindelheimer Forum mit viel Glanz und Glitzer.

Gewohnt festlich war das Ambiente zum Galaball der Siedelonia im Forum gestaltet. Und gewohnt professionell waren die Garden und der Elferrat auf ihren großen Abend vorbereitet. Ein Abend mit viel Glitzer und viel Gold, das bei der Siedler Garde schon seit 44 Jahren Tradition hat.

Das närrische Jubiläum „44 Jahre Siedelonia“ zog sich dabei durch den gesamten Abend. Sei es mit der Musik der vergangenen vier Jahrzehnte zu den prächtigen Tänzen, anhand von großen Zahlen, mit dem Rückblick von Xarre und Herbert oder bei der Clownsgruppe Rote Zinka: die doppelte Vier war präsent.

Zusätzlich waren auf der Galerie des Forums Jahrestafeln mit Bildern der Prinzenpaare, Garden und Bälle seit 1976 ausgestellt. Auch so manches Outfit aus den vergangenen Jahren konnten die Besucher dort bestaunen.

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Die Mindelheimer Siedelonia muss sich um den Nachwuchs keine Sorgen machen

Schon zum pompösen Beginn zeigte sich, dass die Narrenzunft in dieser Zeit keinen Staub angesetzt hat, sondern angesagt ist und sich keine Nachwuchssorgen machen muss, so voll war die Bühne mit engagierten Akteuren. Und von ganz klein bis ganz groß waren alle voller Eifer dabei.

Ihr närrisches Jubiläum stand im Mittelpunkt der Faschingsgala der Siedelonia.
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Die Siedelonia feiert ein glanzvolles Jubiläum
Bild: Manuela Frieß

Den Anfang machten die Kleinen. Die Minigarde zeigte hier nicht nur ihre glänzenden neuen Kostüme in Schwarz-Rot-Gold, sondern auch, dass sie schon gekonnt die Bewegungen und Formationen ihres Gardetanzes beherrschen. Voller Schwung und mit professionellem Lächeln fegten hier schon die Kleinsten über die Bühne und zeigten vom Spagat bis zur Hebefigur eine enorme Bandbreite an Tanzelementen. Tanzmariechen Lara bewies dann bei ihrer Einzelvorführung sogar noch mehr akrobatisches Geschick. Und Hofnarr Lina – gerade einmal vier Jahre alt – ließ sich ebenfalls von den vielen Zuschauern nicht beirren und führte ihr Programm souverän vor. Eine Eigenschaft die auch Mini-Hofmarschallin Lisa auszeichnete – ein echtes Moderations- und Tanztalent, das die Siedler Garde hier hervorgebracht hat. Gemeinsam begeisterten sie später in den fantasievollen Kostümen des Süßigkeiten- und Schokoladenlands, in das sich die süßen Nachwuchstänzerinnen für ihren Showtanz begeben haben.

Highlight der Faschingsgala der Siedelonia war der Showtanz mit Steam-Punk-Elementen

Akrobatisches Talent, Taktsicherheit und eine gelungene Choreografie zeichneten auch den Gardetanz der großen Garde aus. Während diese mit enormer Kondition und Präzision auf der Bühne agierten, blieb beim Prinzenwalzer von Susanne I. (Unglert) und Christof I. (Dreer) vielmehr die enorme Präsenz der Tollitäten im Gedächtnis. Mit einer gelungenen Darbietung – egal ob im weiten glitzernden Reifrock oder dem modernen Mini – agieren die beiden als eingespieltes Team.

Bei der Vorführung des Elferrats hingegen ging es mehr um Kraft. Passend hierzu haben sich die Männer in Arbeitskleidung geworfen und hauen mit ihrer Choreografie so richtig auf den Putz. Vor allem die akrobatischen Einlagen, bei denen einige der Tänzer weit nach oben fliegen oder gar gänzlich um die eigene Achse herumgewirbelt werden, kamen beim Publikum bestens an.

Highlight war wie immer der Showtanz der Garde, der sich mit Verstärkung des Elferrats in die Jubiläumswerkstatt begeben hat. Hier demonstrierten sie mit den modernen Elementen der sogenannten Steam Punks, dass trotz vieler Werkzeuge und moderner Technik nur dann etwas gelingen kann, wenn man zusammenarbeitet. Ganz so wie es auch Hofmarschall Daniel Schmid vorher formuliert hatte: „Damit zeigen wir, dass hier viel Herzblut drin steckt!“


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