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Soziales

07.12.2011

Die neue Krippe strahlt nicht nur im Advent

Waren am Bau der neuen Kinderkrippe in Eppishausen maßgeblich beteiligt (v. li.): Bürgermeister Josef Kerler, Dipl.-Ing. Peter Schoblocher, Kindergarten-Fachberaterin Ulrike Villa-Fuchs vom Landratsamt und Architekt Stephan Martens-Weh.
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Waren am Bau der neuen Kinderkrippe in Eppishausen maßgeblich beteiligt (v. li.): Bürgermeister Josef Kerler, Dipl.-Ing. Peter Schoblocher, Kindergarten-Fachberaterin Ulrike Villa-Fuchs vom Landratsamt und Architekt Stephan Martens-Weh.

Kinderkrippe in Eppishausen eingeweiht

Eppishausen Mit der Segnung der Räume der neuen Eppishauser Kinderkrippe die an den Kindergarten „Sankt Michael“ angebaut wurde, ist der Hort offiziell eröffnet worden. Zu diesem festlichen Akt hatte sich nicht nur das Kindergarten-Personal, sondern auch der Elternbeirat, Gemeinderäte, Architekten, eine Vertreterin des Landratsamtes sowie Bürgermeister Josef Kerler als Bauherr eingefunden. Für die neue Krippe, die bereits seit September in Betrieb ist, hat die Gemeinde rund 363 000 Euro veranschlagt, der Staatszuschuss beträgt maximal 285 000 Euro.

Der Anbau an der Westseite des Kindergartens unterscheidet sich nur durch die helle Farbe der Verschalungsbretter vom übrigen Baustil. Im südlichen Teil überdeckt eine kühne Dachkonstruktion den befestigten Spielplatz. Ein großzügig verglaster Zwischenbau mit eigenem Eingang führt in ein großes Zimmer mit angrenzendem Schlafraum.

Zu Beginn der feierlichen Segnung wünschte Pater Benedikt, dass die Krippe zum Glück und Segen für die Kinder sowie zum Nutzen für die ganze Gemeinde werde. Dann schritt er segnend durch die neuen Räume.

Die neue Krippe strahlt nicht nur im Advent

Anschließend versammelte man sich im Turnsaal des Kindergartens. Bürgermeister Kerler begrüßte namentlich die maßgeblichen Bauleute und Handwerker. In der Krippe bilden acht Kleinkinder eine Gruppe, in der noch sieben Plätze frei sind. Weiter zeigte er die verschiedenen Phasen auf, die zur Entstehung des Horts führten: Erstmals wurde das Thema Kinderkrippe bei den Bürgerversammlungen 2009 vorgestellt. Den Beschluss zum Bau fasste der Gemeinderat im Juni. Ende 2009 erteilte man den Planungsauftrag als eine der ersten Gemeinden im Landkreis. Im Mai 2011 wurde der Bau begonnen, am 1. September der Betrieb mit Mittagsbetreuung aufgenommen. „Wenn im Frühjahr die Außenanlagen hergerichtet sind, findet ein Tag der offenen Tür statt“, so Kerler abschließend.

Architekt Stephan Martens-Weh, der mit der Planung beauftragt war, und Peter Schoblocher, beide aus Thannhausen, dankten allen, die den Bau mitgetragen haben. Sie lobten die Kooperation der Gemeinde, des Kingegartenpersonals sowie der Behörden. Schoblocher: „Auch wenn man öfters konträrer Meinung war, wurde immer ein Konsens gefunden“. Als Dankeschön brachte er ein Geldgeschenk mit.

Kindergarten-Sachbearbeiterin Ulrike Villa-Fuchs vom Landratsamt gratulierte und meinte, die Gemeinde könne stolz auf das sein, was sie geschaffen hat. „Trotz der angeblichen Kinderknappheit werden derzeit überall Kinderkrippen gebaut, und keine steht leer.“ Als Geschenk übergab sie einen Büchergutschein.

Kindergartenleiterin Petra Jeckle und Diana Wegener, die die Krippe leitet, trugen gemeinsam ihre Dankesworte für den gelungenen Bau in gereimter Form vor und erhielten dafür reichlich Beifall.

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