Newsticker

Wegen Corona: CDU-Spitze verschiebt Parteitag zur Vorsitzendenwahl ins nächste Jahr
  1. Startseite
  2. Lokales (Mindelheim)
  3. Draußen Regen, drinnen Sonne

Dirlewang

06.09.2011

Draußen Regen, drinnen Sonne

Mit ihrem breiten Repertoire und den gelungenen Arrangements überzeugten die Sängerinnen der „Sunnies“ ihr Publikum in Dirlewang. Zweimal war die Turnhalle ausverkauft und die Zuschauer begeistert.
Bild: Foto: Klofat

Sunnies-Konzert zweimal hintereinander ausverkauft

Dirlewang Rein statistisch gesehen hat jeder zweite Dirlewanger die beiden Konzerte der Sunnies in der Turnhalle der Marktgemeinde gesehen. Über 800 Zuschauer kamen zum „Heimspiel“ des Chores.

Die 15 jungen Frauen sind ein Phänomen. Vor 14 Jahren schlossen sie sich zu einem Mädchenchor zusammen und bis heute treten sie gemeinsam auf, mit nur wenigen Änderungen in der Besetzung. Und nach wir vor sorgen sie für Begeisterung bei ihrem Publikum. Fünf! Zugaben am zweiten Konzerttag erklatschten sich die Besucher. Hätte nicht Sandra Bögle, die „Rockröhre“ der Sunnies charmant, aber bestimmt gesagt: „Jetzt haben wir Duscht“ - die Sunnies würden bis heute Zugaben geben.

Draußen herrschte Weltuntergangsstimmung. Der Regen prasselte auf das Dach der Turnhalle herunter, drinnen war Heiterkeit und Partylaune. Getreu dem Konzertmotto „Lass die Sonne in dein Herz“ brachten die Sunnies den Saal auf Hochsommertemperatur. Dabei standen nicht nur temporeiche Kracher-Songs auf dem Programm, sondern, wie immer bei ihren Auftritten, gab es auch nachdenkliche, spirituelle Lieder zu hören.

Beeindruckend ist die Breite des Repertoires. 70er-Jahre-Rock wie „Don´t stop“ von Fleetwood Mac, 80er-Jahre-Kultsongs wie „With or without you“ von U 2 und der Gute-Laune-WM-Song von 2010 „Wavin Flag“; Alles an einem Abend. Dazu die ergreifenden Lieder „Wo ich auch stehe“, „Jedes Kind braucht einen Engel“ und vieles mehr.

Die Chorsätze stammen von den Sunnies selbst, allein dies schon eine Meisterleistung. Während in früheren Konzerten die Mädchen häufig a-capella sangen, ist jetzt die Instrumentalbegleitung bei jedem Stück obligatorisch. Teilweise mit vier Gitarren, zwei Keyboards, Bass, Congas, Bongos und Mundharmonikas musizierten die Sunnies, besonders beeindruckend bei „Heart of Gold“. Die Stimmen sind reifer, kräftiger und transparenter geworden. Fast alle zeigten ihre solistischen Qualitäten. Die Abräumerin war, wie schon bei den Konzerten in den letzten Jahren, Sandra Bögle: „Let´s have a party.“ Eine Party war es, und was für eine! (hak)

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren