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Mindelheim

16.01.2021

Ein Narrenbaum auf Wanderschaft durch Mindelheim

Thomas Schwaighofer (links) und Hans Schmeiser wollen den Fasching 2020/21 nicht gänzlich abschreiben. Deshalb präsentieren die beiden für den Durahaufa diesen besonderen Narrenbaum. Er zieht die nächsten Wochen durch Mindelheim.
Foto: jsto

Ein Narrenbaum zieht durch die Stadt: Was sich der Mindelheimer Durahaufa gegen die Corona-Tristesse hat einfallen lassen.

Es gibt den Fasching 2020/21, trotz aller Unkenrufe. Eine kleine Gruppe des Mindelheimer Durahaufa hat sich überlegt, wie zu verhindern ist, dass faschingsmäßig heuer wegen der Corona-Beschränkungen nur noch Tristesse herrscht. Ihre Idee haben sie sogleich in die Tat umgesetzt. Es wird einen wandernden Narrenbaum geben.

Alle zwei, drei Tage wird dieser Baum, der eher einem Stecken mit Kranz gleichsieht, an einem anderen Ort in Mindelheim aufgestellt werden. Das verriet Thomas Schwaigerhofer, der dem Vorstand des Durahaufa angehört. „Wir wollen das Brauchtum in Mindelheim pflegen“, sagt er zur Motivation.

Mal ist der Narrenbaum in der Mindelheimer Altstadt, mal im Gewerbegebiet

Mal wird das Narrenbäumchen in der Altstadt zu sehen sein, mal im Industriegebiet, mal bei einer Firma. Noch steht das Bäumchen bei Hans Schmeiser in der Landsberger Straße und wartet auf seinen ersten Einsatz.

Auf Instagram und Facebook will der Durahaufa die Wanderschaft des Mindelheimer Narrenbaums durch die Stadt in Bildern dokumentieren. „Wir sind schon sehr auf die Reaktion der Mindelheimer gespannt“, sagt Schwaighofer. Und sie hoffen natürlich, dass die Aktion gut ankommt. Denn Tristesse wegen Corona gebe es schon genug.

Bleibt die Frage noch zu klären, was mit dem Original-Narrenbaum los ist, der jedes Jahr zum Einsatz kommt. Er liegt zum Teil im Fundus im Eichet, wo der Durahaufa als Untergruppe des Frundsberg Festrings sein Depot hat. Der Mast hängt in der Werkstatt von Hans Schmeiser und wartet auf ein normales Faschingsjahr 2021/22.

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