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Ein Unterallgäuer und sein innerer Schweinehund

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Kommentar Von Johann Stoll
21.10.2019

Unser Autor hat einen Schweinehund. Und versucht nun, ihn zu bekämpfen.

Die Einsicht war ja schon lange da: weniger Süßes, mehr Sport, weniger Alkohol, weniger üppiges Essen. So Sachen eben. Nur einer hatte da immer etwas dagegen: der innere Schweinehund. Das ist der große Bremser. Ich habe für mich beschlossen: Tierliebe hin oder her – der ewige Nörgler kriegt einfach nichts mehr zu fressen.

Pausen gaben dem Schweinehund Futter

Vor einiger Zeit habe ich an den Wochenenden zu laufen begonnen. Nichts Großartiges, aber dem inneren Schweinehund war das schon zu viel. Er rief schon nach ein paar hundert Metern: Hör auf, das ist viel zu anstrengend. Und am Anfang habe ich tatsächlich auf ihn gehört und immer wieder mal Pausen eingelegt.

Der Schweinehund hatte keine Chance

Diesen Triumph wollte ich diesem Gesellen nicht länger schenken. Also habe ich ihn überlistet. Gelaufen wird nur noch auf einem Rundkurs, der sich nicht abkürzen lasst. Natürlich fing er wieder an zu mosern. Muss das jetzt sein, einfach gehen ist doch viel bequemer? Und könnte man nicht abkürzen? Aber er hatte keine Chance. Es gab nur die eine Lösung: durchhalten. Und seither gibt er Ruhe, der innere Schweinehund.

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