Jahreskonzert

09.12.2017

Ein bisschen Frieden

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Dirigentin Sanni Risch, die das Orchester seit drei Jahren leitet, hat ihre Musikauswahl unter das Motto „Kinderfest Weihnachten“ gestellt.

Die Stockheimer Kapelle widmet ihr Konzert der Toleranz und Gemeinschaft – und den Kindern

Ein ungewöhnliches Programm hatte sich die Musikkapelle Stockheim für ihr Jahreskonzert ausgedacht: Zur Blasmusik kam jede Menge Gesang. Die Stockheimer, heuer geehrt als bestes Unterhaltungsorchester im ASM-Bezirk, haben das Konzert in St. Martin ganz in das Zeichen von Frieden, Toleranz und Gemeinschaft gestellt, in Zeiten, in denen dieser Gedanken über die eigene Familie deutlich hinausgehen sollte. So sagte es der Vorsitzende Winfried Hofer in seiner Begrüßung.

Dirigentin Sanni Risch, die das Orchester seit drei Jahren leitet, hat ihre Musikauswahl unter das Motto „Kinderfest Weihnachten“ gestellt. Alle Stücke hatten mit Kindern, der Vorfreude und/oder Weihnachten zu tun. Es wurde dementsprechend feierlich.

Den Anfang machte dem Grundgedanken entsprechend das Stück „Ein Zeichen für die Freiheit“, eine Hymne für Blasorchester von Thomas Asanger. Anschließend wurde es bunt im Altarraum der Pfarrkirche: Die Kinder des Stockheimer Kindergartens und der Grundschule sangen drei Lieder, „Weihnachten ist nicht mehr weit“, „Macht euch bereit“ und, besonders fröhlich und begeistert, den vorweihnachtlichen Kinderliedklassiker „In der Weihnachtsbäckerei“ von Rolf Zuckowski. Alle Stücke arrangiert von Sanni Risch und unter Mitwirkung des Nachwuchses der Musikkapelle Stockheim.

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Es folgte ein wunderbar feierliches Stück des tschechischen Komponisten Pavel Stanek, „Gloria Sancti“, in welchem die Melodie durch die Register wechselte bis sie am Ende in einem großen, harmonischen Ganzen erstrahlt. Mit „Oh happy day“ brachten der Kirchenchor Stockheim und Katrin Reiter als Solistin noch einmal mitreißenden Stimmenklang in die Kirche, bevor Andreas Schuster, Vorsitzender des 10. Bezirks im Allgäu-Schwäbischen Musikbund, über die lange Tradition der Musik in Stockheim sprach, die immerhin fast 200 Jahre zurückreiche.

„Wenn die Musiker vor einem Konzert ein Lächeln im Gesicht haben, dann hat die Dirigentin alles richtig gemacht“, lobte Schuster. Er erinnerte an sein eigenes erstes Wertungsspiel 1974, das nämlich war in Stockheim. Nun durfte er selbst hier Ehrungen vornehmen – für Josef Vogele etwa, der sich seit 50 Jahren bei der Musikkapelle Stockheim engagiert.

Nicht nur die Chöre machten den Konzertabend zu einem besonderen, auch die Soloparts etwa bei der Rockballade „The Show must go on“ von Queen, arrangiert von Larry Foster, in welcher Winfried Hofer und Stefan Strodl tolle Jazz-Einlagen boten. Zum Abschluss gab es eine von Sanni Risch arrangierte Fantasie „Still, still, still“ für Orchester und Gesang. (tisch)

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