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13.06.2017

Frau darf keine Tiere mehr halten

Das offizielle Verbot wurde zugestellt

Im Fall der 80 toten Meerschweinchen im Garten einer Mindelheimerin, der im Dezember vergangenen Jahres für Aufsehen gesorgt hatte, hat das Veterinäramt Unterallgäu nun ein Verbot der Haltung und eigenverantwortlichen Betreuung von Tieren ausgesprochen. Wie der Leiter des Veterinäramts, Dr. Armin Mareis, mitteilte, wurde die entsprechende Anordnung Anfang Mai zugestellt.

Ob gegen diese Anordnung Einspruch eingelegt wurde, ist dem Veterinär nicht bekannt, er geht jedoch davon aus, dass dieses Verbot nun rechtskräftig ist. Von der Zustellung bis zur Abgabe der Tiere dürfen nach Auskunft von Mareis nur zwei Monate vergehen. Bis Ende Juni muss die Halterin, die nicht nur Meerschweinchen, sondern auch zahlreiche Vögel, Reptilien und andere Säugetiere gehalten hatte, deshalb alle Tiere in andere Hände geben. Die Meerschweinchen, die im Dezember 2016 tot in mehreren Hasenställen im Garten der Mindelheimerin aufgefunden worden waren, seien nach Auskunft des Veterinäramtes im vergangenen Jahr teils verhungert, teils erfroren. Bei den Tieren, die die Frau in der Wohnung gehalten hat, waren jedoch keine Anzeichen von Verwahrlosung zu erkennen. (fman)

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