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Bad Wörishofen

21.02.2021

Gartenparty und Badespaß: Corona-Verstöße in Bad Wörishofen 

Badebetrieb in einer Bad Wörishofer Schwimmhalle hat nun ein Nachspiel am Landratsamt.
Bild: Marcus Merk/Symbolfoto

Jugendliche flüchten nach Party in Bad Wörishofen, die Polizei stellt ihre Fahrräder sicher. Betrieb in Schwimmhalle wird nun vom Landratsamt geprüft.

Verstöße gegen die geltenden Corona-Beschränkungen haben am Wochenende zu Polizeieinsätzen in Bad Wörishofen geführt.

Samstagvormittag wurden Beamte der Polizeiinspektion Bad Wörishofen auf eine Schwimmhalle aufmerksam, weil aus dieser Kindergeschrei drang. Wie sich herausstellte, herrschte in der privaten Anlage in Bad Wörishofen Badebetrieb, obwohl dies derzeit untersagt ist. „Der Vorfall wird dem Landratsamt Unterallgäu zur Prüfung vorgelegt“, teilte ein Polizeisprecher am Sonntag mit.

Anwohner alarmieren die Polizei

Am Samstagabend alarmierten Anwohner im Oberen Krautgartenweg die Polizei, weil eine größere Gruppe Jugendlicher in einem Gartengrundstück feierte. Als die Polizei dort eintraf, flüchteten mehrere Jugendliche über anliegende Gärten und Felder.

Sieben Partyteilnehmer traf die Polizei jedoch noch auf dem Grundstück oder in der Nähe an. Die Jugendlichen würden nun nach dem Infektionsschutzgesetz angezeigt. Die teils hochpreisigen Fahrräder der geflüchteten Partygänger stellte die Polizei sicher. Die Räder könnten bei der Polizei in Bad Wörishofen abgeholt werden, teilte ein Sprecher am Sonntag mit. Vorgelegt werden müsse ein Eigentumsnachweis.

Falsche Vorstellungen zum Thema Ausgangsbeschränkungen

Die Polizei hat am Samstagabend mehrere Passanten in Verkehrsteilnehmer in Bad Wörishofen kontrolliert. Dabei habe man festgestellt, dass „überwiegend die falsche Meinung herrschte, dass mit dem Wegfall der nächtlichen Ausgangssperre ein freies Bewegen möglich wäre“, schildert ein Polizeisprecher.

Die Polizei weist darauf hin, dass die allgemeinen Ausgangsbeschränkungen nach wie vor gültig seien. Das bedeute zum Beispiel, dass ein Verlassen der Wohnung nur bei Vorliegen triftiger Gründe möglich ist. Bei den Kontrollen beließ es die Polizei bei mündlichen Verwarnungen. (mz)

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