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Gegen die Corona-Frisur half nur noch der Mundschutz

Gegen die Corona-Frisur half nur noch der Mundschutz
Kommentar Von Johann Stoll
11.05.2020

Plus Unser Autor macht sich in der Corona-Krise humorvolle Gedanken über wilde Frisuren und wie man sie am besten kaschiert.

Ja, es war hart die vergangenen Wochen, und es wurde mit jedem Tag schlimmer. Der zivilisierte Mensch, von der Wissenschaft liebevoll Homo Mindelheimiensis genannt, ähnelte mehr und mehr seinen Urahnen, die noch in fröhlichen Horden durch die Savanne zogen.

Friseure gab es damals ja noch keine, nur fleißige Läuse-Picker, die in Handarbeit unsere Vorfahren von den Plagegeistern erlösten. Jüngst war es nicht viel besser, durften die Scherenkünstler wegen Corona doch ihre Läden nicht aufmachen. Die Folgen waren dramatisch: Es war nicht mehr anzuschauen. Am Ende wusste sich die Politik offenbar nur noch mit einer allgemeinen Maskenpflicht zu helfen. Das war auch gut so, weil sich sonst ja keiner mehr mit diesen ungebändigten Mähnen auf die Straße getraut hätte.

Die neuen Stadt-, Gemeinde- und Kreisräte hatten sich trotz Corona herausgeputzt

Nur eine Ausnahme war augenfällig: All die fein herausgeputzten Stadt-, Gemeinde- und Kreisräte, die in diesen Tagen ihre Ehrenämter antraten. Da war nix von Wildwuchs beim Kopfpelz zu sehen. Alle hatten irgendwie eine Schere zur Hand gehabt. Und bei jenen, wo die Prozedur schief ging, wurde eben eine Mütze drübergestülpt.

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