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Haselbach

15.01.2019

Haselonia: Ein Krönungsball von Dudelsack bis Disco

Mit einem klassischen Gardemarsch eröffneten die Mädels der Haselonia den Krönungsball.
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Mit einem klassischen Gardemarsch eröffneten die Mädels der Haselonia den Krönungsball.
Bild: Melanie Springer

Die Haselonia lässt es bei ihrem Krönungsball in Eppishausen so richtig krachen.

„Haselonia goes black and white“ lautete das Motto der Haselbacher Narren. Dafür ging es beim Krönungsball in Eppishausen aber ganz schön bunt zu. Draußen tobte der Winter, in der Fundushalle steppte der Bär.

Eröffnet wurde der Ball vom zweiten Präsidenten der Haselonia, Andreas Paulus, zusammen mit den vier Hofmarschällen. Präsident Maximilian Schuster schickte seinen Stellvertreter, da er seinen Pflichten als Altprinz nachkommen musste und später zusammen mit Prinzessin Melanie I. das Zepter an das neue Prinzenpaar übergeben sollte. Mit Charme und Schalk moderierten die vier Hofmarschälle den Einzug der Garden sowie des großen Hofstaates. Jannik Strehler und Mani Bertele begrüßten die Prinzenpaare aus dem Vorjahr. Mit einem dreifach donnernden Haselonia Helau und dem Zillertaler Hochzeitsmarsch zogen die neuen Prinzenpaare ein, während der Hofstaat Spalier stand. Zuerst wurde das neue Mini-Prinzenpaar empfangen. Sowohl die Prinzessin als auch der Prinz kamen mit blauem Blut zur Welt, denn schon die Eltern machten bei der Haselonia Karriere. Prinzessin Paulina I. „von Klarinette ist mein Instrument, beim Tanzen hab ich viel Talent“ und Prinz Elias II. „von Prinz-Sein freut mich sehr und täglich muss ein Fußball her“ brachten ihre Vorfreude auf sieben Wochen Faschingsspaß zum Ausdruck und verschwanden plötzlich hinter einer weißen Leinwand. Ein Musikcomputer mit Roboterstimme erfüllte dann Liederwünsche und mit wechselnden Einlagen dazu lief das Miniprinzenpaar zu tänzerischen Höchstleistungen auf.

Die Regenten der Haselonia mussten Fragen zur Heimat beantworten

Das große Prinzenpaar sollte sich sein Zepter beim Krönungsspiel hart verdienen. Prinzessin Annika I. „von der Neufnarria als Gardemädchen bekannt und nun zur Prinzessin der Haselonia ernannt“ und Prinz Adrian I. „der freitags beim Bader auf’m Bänkle sitzt und sonntags auf der Ersatzbank schwitzt“ mussten Fragen über die Heimat des jeweils anderen beantworten. Doch schließlich übergab das alte Prinzenpaar das Zepter an seine Nachfolger, die ihre Regentschaft mit einem eindrucksvollen Prinzenwalzer eröffneten.

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Haselonia: Ein Krönungsball von Dudelsack bis Disco
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So feierte die Haselonia bei ihrem Krönungsball
Bild: Melanier Springer

Auch die Gardemärsche brachten den Boden zum Beben. Kein Wunder, denn das musikalische Spektrum reichte von Kelten-Rock mit Dudelsack bis hin zum fetzigen Sound der 80er. Endlich konnten auch die Trainerinnen die wohlverdienten Lorbeeren ihres monatelangen Einsatzes ernten. Der Vorstand dankte ihnen und allen Helfern mit einem Präsent.

Im Laufe des Abends sorgten ausgefallene Showtänze noch für weitere Überraschungen. So verwandelten sich etwa die Tänzerinnen der Minigarde von zarten Blümchen in fleischfressende Pflanzen und traditionell wurde der komplette Hofstaat mit dem Haselonia-Lied verabschiedet.

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