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05.07.2010

Hochwasserschutz und Ökologie

Weit ins Land hinein zieht sich der neue Hochwasserschutzdamm in Hausen, der jetzt mit einem zünftigen kleinen Dorffest eingeweiht wurde. Die Musikkapelle spielte und die Prominenz schaute zu, wie Pfarrer Bernhard Endres die neue Anlage feierlich segnete (Bild unten). Fotos: hlz
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Weit ins Land hinein zieht sich der neue Hochwasserschutzdamm in Hausen, der jetzt mit einem zünftigen kleinen Dorffest eingeweiht wurde. Die Musikkapelle spielte und die Prominenz schaute zu, wie Pfarrer Bernhard Endres die neue Anlage feierlich segnete (Bild unten). Fotos: hlz

Hausen Es herrschte Harmonie pur bei der abendlichen Einweihung der Hochwasserschutz-Anlagen am Schaucherbach bei Hausen. Selten dürfte man bei einer solchen Feier und nach so großen Eingriffen in die Landschaft auch so viel Lob und Positives zu hören bekommen. Salgens Bürgermeister Hans Egger strahlte mit der Sonne um die Wette und verteilte ringsum Dank und Bestnoten: so an die Stadt Mindelheim und die beiden anwesenden Bürgermeister Dr. Stephan Winter und Herbert Kugler als Nachbarn, an die Planer, an die Baufirma Riebel und deren Bauleute, an die Grundstücksbesitzer, an die staatlichen Zuschussgeber, an das Wasserwirtschaftsamt (WWA) und auch an die geplagten Anlieger während des Baustellenverkehrs. Auch die Gelobten gaben Komplimente zurück an den Bürgermeister und Gemeinderäte. Staatsekretär Franz Pschierer nannte den gelungenen Hochwasserschutz am Schaucherbach eine "optimale Lösung" und ein gutes Beispiel für interkommunale Zusammenarbeit. Landrat Hans-Joachim Weirather wies ausdrücklich auf die Chancen hin, die für die Gemeinden in den staatlichen Förderprogrammen zum Hochwasserschutz liegen. Der Leiter des WWA Kempten, Karl Schindele, gratulierte der Gemeinde Salgen für dieses gelungene Projekt und betonte auch die interkommunale Dimension. Torsten Schürmann vom Ingenieurbüro Arnold-Consult sprach von einem gelungenen "zweiten Baustein des Projektes Schaucherbach" neben der Baumaßnahme oberhalb in Nassenbeuren. In Hausen sei nicht nur ein technisches, sondern auch ein naturnahes Bauwerk realisiert worden. Architekt Peter Kern erläuterte den ökologischen Bachausbau als zweiten Schwerpunkt des Hochwasserschutz-Projektes. Er bringe durch Ausuferungen, durch Verlängerung des Bachlaufs und durch die Umgestaltung der Altläufe zu Feuchtzonen große Vorteile für die Natur. Im Herbst werde das Areal noch mit Pflanzen und Gehölzen angereichert. Für die Mindelheimer Baufirma Riebel war Geschäftsführer Stefan Birnbacher voll des Lobes für diese Baustelle und für die sehr gute Zusammenarbeit.

Zur Einweihung gab es ein richtiges kleines Dorffest. Die Feuerwehr Hausen sorgte für Getränke und für ein üppiges Buffet, während die Musikkapelle Hausen unter Leitung von Ulrich Peter den musikalischen Rahmen bot.

Den Segen von oben erbat in einem feierlichen Akt Pfarrer Bernhard Endres.

Bürgermeister Egger wies zum Abschluss nochmals ausdrücklich auf die drei besonderen Dimensionen des Projektes hin: den Hochwasserschutz, die ökologische Anlage als Biotop und Naherholungsgebiet sowie auf die Rolle des Areals als naturnaher Erlebnis- und Spielplatz für Kinder. Auf dieses Konzept könne man stolz sein.

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