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Mindelheim

04.11.2020

Krankenhaus Mindelheim bekommt zwei neue Chefärzte

Im Mindelheimer Krankenhaus gibt es zwei neue Chefärzte.
Bild: Wolff

Die Allgäuer Krankenhäuser verzahnen sich immer mehr - und die Klinik in Mindelheim bekommt zwei neue Spezialisten. Einer von ihnen ist kein Unbekannter im Unterallgäu.

Rund ein Jahr nach der vollzogenen Fusion der Kliniken aus dem Unter- und Oberallgäu sowie der Stadt Kempten zum Klinikverbund Allgäu haben die Verantwortlichen Zwischenbilanz gezogen. Fazit: Es sei bereits viel geschafft worden. Am 1. November 2019 wurde aus dem Klinikverbund Kempten-Oberallgäu und den Kreiskliniken Unterallgäu der Klinikverbund Allgäu. „In enger Zusammenarbeit und mit viel Engagement“ sei die erste Welle der Corona-Pandemie im Verbund gut bewältigt worden. Die Kliniken seien in allen Phasen der Krise sicher aufgestellt und gerüstet gewesen.

Über den Sommer hinweg seien alle Verwaltungsbereiche innerhalb des Klinikverbunds zusammengeführt, teilt Pressesprecherin Kirsten Boos mit. Unter einheitlichen Führungen arbeiten die verschiedenen Verwaltungsbereiche nun eng und standortübergreifend miteinander und schaffen so Einspareffekte. „Wir freuen uns, dass sich auch auf den medizinischen Ebenen die Zusammenarbeit im Sinne des Klinikverbunds positiv entwickelt“, sagt Andreas Ruland, Geschäftsführer des Klinikverbunds. „Besonders hervorzuheben sind dabei das große Engagement sowie die positive Einstellung aller beteiligter Mitarbeiter, um die Fusion gelingen zu lassen.“ So erfolge bereits jetzt in den meisten Bereichen ein regelmäßiger fachlicher Austausch und eine enge Abstimmung in der Patientenversorgung.

Die Mindelheimer Kardiologie integriere sich zunehmend in den Klinikverbund Allgäu

Beispielsweise gebe es mittlerweile enge Verzahnungen: Die Kardiologie in Mindelheim unter der Führung von Chefarzt Dr. Peter Steinbigler integriere sich zunehmend in das Herz- und Gefäßzentrum Klinikverbund Allgäu. Es gebe auch in vielen anderen Bereichen enge Absprachen, Patienten profitierten von vielen Experten unter einem Dach.

Dr. Peter Meyer ist künftig zuständig für die Gastroenterologie am Krankenhaus Mindelheim

In Mindelheim konnte die Suche nach einem neuen gastroenterologischen und einem neuen unfallchirurgischen Chefarzt erfolgreich abgeschlossen werden. Für die Gastroenterologie konnte Dr. Peter Meyer, bisher Chefarzt in Buchloe, gewonnen werden. Mindelheim ist für Meyer kein unbekanntes Krankenhaus. Der neue Chefarzt wohnt nicht nur im Nachbarort, sondern war lange Jahre Oberarzt der Inneren Medizin hier, bevor er vor zehn Jahren nach Buchloe wechselte. Dr. Meyer ist Spezialist für Magen-Darm-Erkrankungen und wird den Bereich der Gastroenterologie in Mindelheim weiter ausbauen und stärken.

Dr. Thomas Seeböck-Göbel wird Chefarzt für die Mindelheimer Unfallchirurgie

In der Unfallchirurgie übernimmt Dr. Thomas Seeböck-Göbel den Chefarztposten. Er ist zurzeit noch als leitender Oberarzt an den Neckar-Odenwald-Kliniken in Mosbach beschäftigt und bringt viel Erfahrung speziell im Bereich der Wirbelsäulenchirurgie und der Unfallchirurgie mit. Beide Chefärzte wurden durch den Aufsichtsrat des Klinikverbundes bestellt und beginnen zum 1. Januar 2021 an der Klinik Mindelheim.

Am Klinikstandort Ottobeuren konnten die Rohbauarbeiten am neuen Intensiv- und Operationsgebäude abgeschlossen werden. Der Innenausbau hat bereits begonnen. Zurzeit laufen die letzten Detailplanungen für den Neubau eines Bettenturms, der vor allem für Wahlleistungspatienten genutzt werden soll. (mz)

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