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Politik

22.06.2017

Leiser Protest

Mit diesem Plakat will die SPD Anhänger der AfD verwirren.
Bild: jsto

Was es mit einem Plakat im Umfeld der geplanten AfD-Veranstaltung in Mindelheim auf sich hat

Eine große Protestveranstaltung soll es diesen Freitag, 23. Juni, am Mindelheimer Forum zwar nicht geben. Jedenfalls keine, die Michael Husch, Werner Jensch, Peter Miller, Thomas Riederle und Mehmet Yesil zu verantworten hätten. Aber einfach so den Bundesvorsitzenden und sowie den Bayern-Chef der AfD, Jörg Meuthen und Petr Bystron, von 19 Uhr an im Forum sprechen zu lassen, dagegen wollten die fünf Mindelheimer zumindest ein Zeichen setzen. Sie taten es mit einem Fake-Plakat in Zeiten von „fake news“, also erfundenen Nachrichten, wie Thomas Riederle erzählt.

In blauer AfD-Optik steht „Mut zur Wahrheit: Wenn die NPD blau macht“. Darunter wird auf eine Veranstaltung am Freitag, 23. Juni in Mindelheim hingewiesen, die mit „abgesagt“ überklebt ist. Die Verwirrung ist beabsichtigt.

Die Aktion habe mit ihrer Parteizugehörigkeit nichts zu tun, sagt Riederle. Die fünf Privatleute, die politisch bei SPD, Grünen und ÖDP verortet sind, haben sich ihre Protestform als Privatleute ausgedacht.

Offiziell angemietet haben sie den kleinen Saal samt Ordnerdienst. Sie werden also parallel zum Wahlkampfabend der AfD eine eigene Veranstaltung anbieten. Was da geboten sein wird, dazu äußerte sich Riederle nicht. Nur so viel: „Wir werden die Veranstaltung der AfD nicht stören“. (jsto)

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